25.05.2005 – Das Thema Raubkopien ist für manche ein rotes Tuch, für andere der Schlüssel zum Glück. Wieviel verloren wird und wo erklärt nun eine Studie.
Das Thema Raubkopien ist für manche ein rotes Tuch, für andere der Schlüssel zum Glück. Wieviel verloren wird und wo erklärt nun eine Studie.
35 Prozent der weltweiten installierten Software im Jahre 2004 wurde unrechtmäßig betrieben. Das ist nur ein Prozentpunkt weniger als noch im Vorjahr, fand eine Studie von heraus. 2004 wurde Software im Wert von 90 Mrd. US-Dollar installiert, tatsächlich bezahlt wurden aber nur 59 Mrd. US-Dollar. Das ist ein Verlust von 33 Mrd. US-Dollar und ein Anstieg um weitere vier Milliarden gegenüber dem Vorjahr. Teilweise ist der Verlust dem Wachstum des Marktes um sechs Prozent verschuldet und dem Fall der US-Währung. Die Piraterie stieg in 34 Ländern, in 37 Ländern fiel sie und in 16 blieb sie gleich stark. In über der Hälfte der 87 untersuchten Länder überstieg die Raubkopierrate die 60-Prozent-Marke. In 24 Ländern lag sie sogar über der 70-Prozent-Marke. Die Länder mit dem höchsten Anteil an raubkopierter Software sind Vietnam (92 Prozent), Ukraine (91 Prozent), China (90 Prozent), Simbabwe (90 Prozent) und Indonesien (87 Prozent).
Die Liste der am wenigsten kopierenden Staaten führen die USA (21 Prozent) an, gefolgt von Neuseeland (23 Prozent), Österreich (25 Prozent), Schweden (26 Prozent) und dem Vereinigten Königreich (27 Prozent). Trotz der relativ geringen Raubkopierate in den USA liegt der absolute Verlust mit 6,6 Mrd. US-Dollar immer noch höher als in einem Land mit relativ hoher Raubkopierrate wie z.B. China mit 3,3 Mrd. US-Dollar. In großen Softwaremärkten wie dem US-amerikanischen führen also vergleichsweise geringe Raten trotzdem zu hohen Verlusten. Zwar geht ein Drittel der Softwarelieferungen in die weiter wachsenden Märkte im asiatisch-pazifischen Raum, in Lateinamerika, Osteuropa, im mittleren Osten und Afrika, sie machen jedoch nur ein Zehntel der weltweiten Ausgaben aus.
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