27.05.2003 – Bei der Übermittlung wichtiger Geschäftsdokumente vertraut die überwiegende Mehrheit der deutschen Wirtschaft noch auf Transportmittel wie zu Kaiser Wilhelms Zeiten und verschenkt dabei Millionenbeträge.
Bei der Übermittlung wichtiger Geschäftsdokumente vertraut die überwiegende Mehrheit der deutschen Wirtschaft noch auf Transportmittel wie zu Kaiser Wilhelms Zeiten und verschenkt dabei Millionenbeträge.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Vorauswertung der aktuellen Studie des . Demnach ist die deutsche Wirtschaft bei der Nutzung elektronischer Kommunikationswege überwiegend zurückhaltend, zumindest wenn es um wichtige Geschäftsdokumente wie Rechnungen geht. 74 Prozent der 1.000 größten Unternehmen Deutschlands vertrauen ihre Rechnungen am liebsten der gelben Post an. Nicht einmal 35 Prozent der Firmen haben Electronic Data Interchange (EDI) für den elektronischen Rechnungsversand im Einsatz. Der Innovationsstau kommt die Wirtschaft teuer zu stehen: So kostet im Mittel die Erstellung einer einzelnen Rechnung auf dem Postweg 15,50 Euro, im Einzelfall bis zu 100 Euro. Bei der großen Zahl an Rechnungen, die Unternehmen pro Monat versenden (im Geschäftskundenbereich im Durchschnitt 32.000 Stück pro Monat, bei Privatkunden 78.000 Stück pro Monat, im Einzelfall mehrere Millionen) liegt hier für viele Unternehmen ein Einsparpotential von mehreren Hunderttausend Euro pro Jahr alleine im Rechnungsversand der Firmen untereinander (B2B). Das volkswirtschaftliche Einsparpotential beträgt bis zu einer halben Milliarde Euro alleine für die Top-1.000-Unternehmen im Geschäftskundenverkehr.
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