Challenge IT

30.05.2005 – Umwälzende Veränderungen kommen auf das weite Feld der Informationstechnologie kurz- und mittelfristig zu.

Umwälzende Veränderungen kommen auf das weite Feld der Informationstechnologie kurz- und mittelfristig zu.

Die weltweiten Ausgaben für Informationstechnologie im laufenden Jahr 2005 werden, nach Angaben von , bei 2,6 Billionen US-Dollar liegen. Das sind 5,6 Prozent Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Die Aussichten für die IT in den kommenden Jahren könnten umwälzender nicht sein. Eine Serie von bevorstehenden technologischen und organisatorischen Veränderungen werden tief greifend fast jede Sparte in der IT beeinflussen. Besonders stellt die Gartner-Studie den Vertrauensverlust der Europäer in die IT als Manko für Entwicklungen dar. Das schwache IT-Wachstum untermauere diese These. Für 2005 sehen die Analysten Ausgaben in die IT von 697 Mrd. US-Dollar, das entspreche einem Jahreswachstum von 3,6 Prozent. Auch in sich langsam entwickelnden Ökonomien müssten IT-Leader ihr Vertrauen in die Bewältigung der gestellten Aufgaben demonstrieren.

Im Hardwarebereich prognostiziert die Studie für 2007 einen Anteil von 20 Prozent Notebooks im Unternehmen, die Mitarbeitern gehören. Besonders die jüngere Generation, die mit Laptop und PC aufwuchs, werde die Hardwareanforderungen in den Unternehmen verändern. Im Softwarebereich sei es laut Gartner ein großer Fehler in den aktuellen Status-Quo der Applikationen zu investieren. Serviceorientierte Softwarearchitektur (SOA) soll mittelfristig Mainstream werden. Der Anteil der direkt im Unternehmen angestellten Softwareentwickler soll 2009 30 Prozent betragen. Im Bereich der Netzwerke sagt Gartner, dass bis 2008 80 Prozent der Desktops in der Wirtschaftsregion EMEA mit einem Server verbunden sind, der IP-Telefonie unterstützt. IP-basierte Lösungen in den Haushalten und in den Unternehmen werden zusehends die traditionellen Dienste verdrängen. Im Bereich IT-Service und Management prognostizieren die Analysten, dass in 2012 25 Prozent der Anwendungungsnachfrage über Real-Time-Infrastructure geliefert wird. Insgesamt sollen nachfolgende Technologiegenerationen komplexer werden als ihre Vorgänger.

 


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