31.05.2005 – Triple Play heißt das Zauberwort: 2005 wollen die Kabelnetzbetreiber 185 Millionen Euro nicht nur für die Aufrüstung der Netze, sondern auch für Digital -TV, Highspeed-Internet und Telefonie locker machen.
Triple Play heißt das Zauberwort: 2005 wollen die Kabelnetzbetreiber 185 Millionen Euro nicht nur für die Aufrüstung der Netze, sondern auch für Digital -TV, Highspeed-Internet und Telefonie locker machen.
Über die Netze der großen Betreiber (die so genannte Netzebene 3) sollen bis Ende 2005 rund 4,1 Millionen Haushalte in der Lage sein, neben dem Fernsehempfang auch Internet und Telefon aus dem Kabelnetz zu beziehen; Ende 2004 waren es 3,65 Millionen. Das Kabel gilt mit 55,9 Prozent Marktanteil gegenüber Satellit mit 38,9 Prozent und Terrestrik mit 5,2 Prozent (Quelle: AGF) als Rückgrat der deutschen Medieninfrastruktur und konnte sich 2004 nach Angaben des mit stabilen Zahlen bei den angeschlossenen Haushalten im Infrastrukturwettbewerb behaupten.
Mit einem Schwerpunkt der für 2005 bezifferten Investitionen auf den Netzaufbau prognostizieren die Kabelnetzbetreiber ein überdurchschnittliches Wachstum in den Produktsegmenten Highspeed-Internet und Kabel-Telefonie. Bereits 2004 konnte in diesen beiden Segmenten ein 300 prozentiger Zuwachs an Abonnenten verzeichnet werden. Auch im Zuge der zusätzlichen Investitionen in Marketing und Produktentwicklung von rund 38 Millionen Euro rechnen die Kabelnetzbetreiber für 2005 in diesen Segmenten mit weiterem Wachstum von 130 Prozent. Für 2006 werden ebenfalls dreistellige Wachstumsraten für Breitband-Internet und Voice-over-IP-Telefonie über Kabel erwartet.
Aufgrund der besonderen Leistungsfähigkeit ihrer Breitband-Netze und der direkten Kundenbeziehung rechnet sich die Kabelindustrie eine Schlüsselfunktion für die Wettbewerbsfähigkeit des Medien- und Industriestandorts Deutschlands zu: So seien die Internetangebote aus dem Kabel konventionellen Übertragungstechniken in Preis und Geschwindigkeit deutlich überlegen (je nach Anbieter bis zu 78-mal schneller als ISDN). Der Installationsservice vor Ort durch einen Servicetechniker sei beim Kabel inbegriffen. Bei Telefondiensten böten die Kabelbetreiber nicht nur erhebliche Preisvorteile gegenüber den etablierten Festnetz-Anbietern, sondern nutzten die Vorteile der internetbasierten Voice-over-IP-Technologie bei gewohntem Komfort und voller Gerätekompatibilität von ISDN- Telefonanschlüssen.
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