05.06.2003 – Schlagworte gibt es genug – eManufacturing soll nach Einschätzung von Großunternehmen und Mittelständlern mehr sein als eine reine Modeerscheinung.
Schlagworte gibt es genug – eManufacturing soll nach Einschätzung von Großunternehmen und Mittelständlern mehr sein als eine reine Modeerscheinung.
Maßanfertigung, Kostenreduktion und Schnelligkeit – diese Begriffe werden mit eManufacturing in Verbindung gebracht. Noch bessere und auf immer kleinere Kundengruppen zugeschnittene Produkte können, so die weit verbreitete Meinung, dadurch immer leichter definiert werden. Nach den Ergebnissen einer Marktstudie, die eine Projektgruppe um den Wirtschaftswissenschaftler jetzt veröffentlicht hat, erhoffen sich Unternehmen von der elektronischen Verknüpfung ihrer Kunden- und Lieferantensysteme mit den Produktions- und Lieferketten eine bessere Kundenorientierung, eine größere Transparenz der innerbetrieblichen Abläufe, eine höhere Planungsgenauigkeit und einen leichten Zugriff auf aktuelle Maschinendaten.
Fast die Hälfte der befragten Unternehmen setzt allerdings bisher noch keine für eManufacturing geeignete IT-Plattform ein. Jede zweite Firma nennt als wichtigsten Hinderungsgrund die fehlende Kompatibilität der Systeme. Nur jedes fünfte Unternehmen hat bereits eManufacturing-Projekte durchgeführt, immerhin die Hälfte plant entsprechende Projekte. An der Studie nahmen insgesamt 30 Unternehmen der Großindustrie und des Mittelstands im deutschsprachigen Raum teil. Dabei lag der Branchenschwerpunkt im Bereich Maschinen- und Anlagenbau sowie Automobil / Metallerzeugnisse. Drei Viertel der Unternehmen waren Einzel- und Serienfertiger, ein Viertel Großserien- und Massenfertiger.
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