08.06.2005 – Lange Zeit eher wie ein mobiles Stiefkind behandelt, soll das Fernsehen auf den mobilen Endgeräten jetzt ausgebaut werden.
Lange Zeit eher wie ein mobiles Stiefkind behandelt, soll das Fernsehen auf den mobilen Endgeräten jetzt ausgebaut werden.
Fernsehen auf dem Handheld wurde oft kritisiert. Ein Vorwurf, den man dem mobilen TV machte, war dass Handhelds für Mobilität stehen und man beim Fernsehen doch eher still sitzen müsste. Wie kann mobiles TV dann Sinn machen? Alan Varghese von den Marktforschern erklärt, dass beim Konzept der Mobilität der Nutzer sich nicht zwangsläufig bewegen müsse. Es könne auch einfach bedeuten, dass der User sich nicht an seiner üblichen festen Stelle aufhalte. Mobil könne auch bedeuten, dass eine Nutzerin mit dem Zug, dem Bus oder dem Auto fahre, was zudem nicht ausschließe, dass sie fernsehen könne.
Ein zweiter Kritikpunkt, den man gegenüber dem mobilen Fernsehen äußerte, war der, dass das analoge Fernsehen für das Mobiltelefon ja bereits seit Jahren existiere und quasi gescheitert sei. Darauf antwortet Varghese, dass die Nutzerraten für analoges TV nicht einfach übertragen werden könnten und keinen Indikator darstellten, wenn es um die Beurteilung potenzieller Interessen für TV auf dem Handheld ginge. So habe es beim analogen TV Probleme mit der Bildqualität und der Ausdauer der Batterien gegeben. Neueste digitale Technologien würden aber ein verbessertes Nutzererlebnis bieten und der Energieverbrauch habe sich zudem um ein Vielfaches verringert. Hinter diesem Wandel liegen aber auch Impulse der Industrie und Mobile-TV-Fahrpläne. Erst kürzlich, so Varghese, haben Samsung und Nokia angekündigt DMB und DVB-H kompatible Handsets zu bauen. Orange und O2 gaben zudem bekannt, dass sie mobiles TV in Großbritannien testen und implementieren wollen.
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