Breitband: die Zahlen

13.06.2005 – Beim Thema Breitband herrscht Konsens über Deutschlands Aufholbedarf. Ob man hierzulande richtig in die Gänge kommt, verraten die Zahlen für das erste Quartal 2005.

Beim Thema Breitband herrscht Konsens über Deutschlands Aufholbedarf. Ob man hierzulande richtig in die Gänge kommt, verraten die Zahlen für das erste Quartal 2005.

Weltweit konnte im ersten Quartal dieses Jahres die DSL-Breitbandtechnologie mehr als 10 Mio. Neukunden gewinnen. Insgesamt belief sich die Zahl der Kunden weltweit im März 2005 auf 107 Mio.; für Ende Juni werden 115 Mio. Kunden erwartet. Das sind Ergebnisse einer Studie des . Bei den absoluten Zahlen steht China mit 19,5 Mio. Abnehmern auf Platz eins der DSL-Länder, gefolgt von den USA mit 15,1 Mio. und Japan (13,9 Mio.) und Deutschland (7,5 Mio.). Bei den relativen Zahlen der DSL-Durchdringung pro 100 Telefonleitungen steht Südkorea (28,9 Prozent) an erster Stelle, gefolgt von Taiwan (24,4 Prozent) und Israel (22,9 Prozent). Deutschland liegt mit 13,9 Prozent auf dem 19. Platz.

Die Europäische Union konnte im ersten Quartal 2005 von den zehn Mio. Neukunden weltweit allein 4,18 Mio. zählen und erreicht nun eine Summe von 35,6 Mio.; das entspricht einem Wachstum von 13,3 Prozent. Damit machen die europäischen DSL-Nutzer fast ein Drittel der weltweiten Nutzerschaft aus. In Deutschland konnten 750.000 neu DSL-Nutzer im ersten Quartal verzeichnet werden. Mit einem Wachstum von 11,6 Prozent kommt die Breitbandgemeinde hierzulande auf 7,5 Mio. Nutzer. Damit kann Deutschland den fünfthöchsten Zuwachs verzeichnen und belegt Platz 20 im Ranking der am schnellsten wachsenden DSL-Länder.

 


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