13.06.2005 – Die gute alte eMail trotz des Vertrauens, das wir in sie setzen, kommt es in den Unternehmen immer wieder zu Ausfällen, mit steigender Tendenz.
Die gute alte eMail trotz des Vertrauens, das wir in sie setzen, kommt es in den Unternehmen immer wieder zu Ausfällen, mit steigender Tendenz.
Eine von in Auftrag gegebene Untersuchung zeigt, dass eMail nach dem Telefon die am meisten genutzte Kommunikationsform zwischen Unternehmen und ihren Kunden ist. Vor diesem Hintergrund erhalten die durchschnittlich zwei eFailures pro Unternehmen im Jahr, bei denen eMail durch einen Zwischenfall für mehr als einen halben Arbeitstag ausfällt, eine starke Bedeutung. Die befragten Marketing-Direktoren erwarten im Durchschnitt für jeden Arbeitstag, an dem das Unternehmen nicht in der Lage ist, eMails zu versenden oder zu erhalten, Kosten von 28.000 Euro. Mit der zunehmenden Bedeutung von eMail werde auch die Gefahr von eFailure weiter steigen. Die Marketing-Direktoren gehen davon aus, dass potentielle Neukunden schon nach ein oder zwei fehlgeschlagenen Versuchen andere Anbieter kontaktieren und sich selbst loyale Kunden nach maximal drei Kontaktversuchen an einen Konkurrenten wenden.
Stephen Martin von Market Clarity glaubt, dass durch eFailure beim Kunden Zweifel an der grundsätzlichen Zuverlässigkeit eines Unternehmens entständen. Darüber hinaus sei es naturgemäß der größte Kunde, der am meisten mit einem Unternehmen kommuniziere. Er sei es deswegen auch, der als erster mögliche Probleme mitbekomme und sich neu orientiere. Die häufigsten externen Ursachen für eFailure sind Virus Attacken. Die von CipherTrust zitierte Radicati Group schätzt, dass täglich 52 Milliarden Spam-Nachrichten, 900 Million Viren und 70 Millarden Directory-Harvest-Attack-Nachrichten verschickt werden. So müssten laut der Studie die Marketing-Direktoren etwas gegen die Bedrohung unternehmen, allein schon weil etwa 50 Prozent von ihnen angaben, dass sie für ihre Arbeit mehr eMail nutzen werden, im Durchschnitt um 16 Prozent.
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