17.06.2005 – Für kleinere und mittlere Unternehmen könnte die Verabschiedung der europäischen Richtlinie für Softwarepatente gravierende Auswirkungen haben.
Für kleinere und mittlere Unternehmen könnte die Verabschiedung der europäischen Richtlinie für Softwarepatente gravierende Auswirkungen haben.
Um die Öffentlichkeit auf die potenzielle Bedrohung zehntausender Arbeitsplätze in Deutschland und der EU durch Softwarepatente aufmerksam zu machen, startet die Initiative Unternehmer gegen Softwarepatentierung die Aufklärungskampagne Patentfrei sichert IT-Arbeitsplätze. Die 450 Unternehmer werden dabei durch den Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) und den Berufsverband Selbständige in der Informatik (BVSI) unterstützt. Hintergrund der Kampagne ist die Abstimmung der umstrittenen Richtlinie Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen am fünften Juli im Europa-Parlament. Die Internetseite der Kampagne enthält zahlreiche Statements von Unternehmern, die die gravierenden negativen Auswirkungen auf die Softwarebranche erläutern, falls die aktuelle Richtlinienvorlage unverändert verabschiedet würde.
Auf der Webseite finden Unternehmer, Politiker und Privatpersonen die Kernargumente der Diskussion, Hintergründe und konkrete Hinweise, wenn sie mithelfen wollen, die gesetzliche Festschreibung der Patentierbarkeit von Software in Europa zu verhindern. Diese Einschätzung teilt auch der Präsident des BVMW Mario Ohoven. Er erklärt, dass Softwarepatente den Interessen der zumeist mittelständischen Softwareunternehmen in Deutschland diametral entgegen liefen. Es drohe der Verlust zehntausender Arbeitsplätze und ein massiver Innovationsrückgang bis hin zum völligen Innovationsstop.
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