20.06.2003 – Wie verlief eigentlich die Entwicklung innerhalb der unterschiedlichen Medien? Welche Technologien haben an Bedeutung gewonnen und welche zählen zu den Verlierern?
Wie verlief eigentlich die Entwicklung innerhalb der unterschiedlichen Medien? Welche Technologien haben an Bedeutung gewonnen und welche zählen zu den Verlierern?
Die eingehende Betrachtung des Zeitverlaufs der ersten Langzeitstudie des neu in die Bundesstatistik aufgenommenen Wirtschaftszweiges Internetdienstleistungen fördert eine ganze Reihe interessanter Fakten rund um das Dienstleisterranking der Internet- und Multimedia-Branche zu Tage.
Die Bedeutung nahezu aller Medien (CD-Rom, Printmedien, Kiosksysteme, DVD, TV und Radio) – mit Ausnahme des nach wie vor wichtigsten Mediums Internet und der mobilen Plattformen (WAP/UMTS/GPRS) hat in den vergangenen Jahren zugelegt. Ein Beleg dafür, dass die Unternehmen zunehmend crossmediale Ansätze verfolgen. Das zweitwichtigste Medium ist für die Dienstleister der Branche die CD-Rom gefolgt von Print-Publikationen.
Für die interaktiven Medien ist ein DSL-Zugang inzwischen nahezu unverzichtbar. Andere Technologien (Access per UMTS, TV-Kabel oder GPRS sowie TV als WWW-Endgerät) fallen deutlich dahinter zurück. War die Bedeutung der unterschiedlichen Zugangsalternativen im Jahr 2000 noch nahezu gleichauf, bildet der DSL-Access inzwischen die Basis für den Zugang ins Web und ist damit auch die Grundlage für TV-Bildqualität im Internet so dmmv-Geschäftsführer Alexander Felsenberg.
In Sachen Dienstleistungsangebot gewinnen technische Serviceleistungen (wie die Entwicklung von Softwaretools oder individuelle Programmierungen) an Bedeutung, während die Themen Consulting und Design zwar nach wie vor immer noch sehr wichtig sind, insgesamt aber an Boden verloren haben. Dies ist ein Indiz dafür, dass die Grundkompetenz für Internet- und Multimedia-Dienstleistungen in anderen Branchen zugenommen hat so Dr. Bernd Henning, Referent Forschung beim dmmv.
Ein interessantes Resultat ergab – gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um Pay for Performance-basierte und TKP-basierte Online-Werbung- die Frage nach der Akzeptanz des TKP (TausenderKontaktPreis) für Werbebanner. Demnach ist die Akzeptanz des TKP für Werbebanner in den letzten vier Jahren stetig gewachsen.
Weitere Detailergebnisse des Vier-Jahres-Vergleichs stehen zum kostenlosen bereit.
13.06.2003 – Es wird wieder für Werbung geworben
03.06.2003 – Online-Vermarkter konstituieren sich unter dmmv-Dach
02.06.2003 – dmmv kritisiert Anti-Dialer-Gesetz
07.04.2003 – dmmv mit Networking-Angebot
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