25.06.2003 – An ihnen führt heutzutage kein Weg mehr vorbei. Dementsprechend ist der Kampf um die vorderen Positionen härten denn je. Und es wird nicht immer fair gekämpft.
An ihnen führt heutzutage kein Weg mehr vorbei. Dementsprechend ist der Kampf um die vorderen Positionen härten denn je. Und es wird nicht immer fair gekämpft.
Zu diesem Ergebnis kommt eine auf der vorgestellte Untersuchung der Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit den Universitäten aus Münster und München über die Qualität und Nutzung von Suchmaschinen.
Demnach gaben mehr als die Hälfte (57 Prozent) der befragten Suchmaschinenbetreiber an, dass Sie in letzter Zeit ein starkes Ansteigen des Spammings beobachten konnten und weitere 25 Prozent verzeichneten immerhin noch einen leichten Zuwachs. Daher darf man sich dann auch nicht wundern, wenn in den Ergebnislisten der Suchmaschinen wieder verstärkt unrelevante Ergebnisse auftauchen. Laut Prof. Dr. Werner Wirth von der Uni München ist bei den Top 20 der Suchmaschinen nur etwa jeder dritte Link tatsächlich von Bedeutung und entspricht der ursprünglichen Suchanfrage. Am ehesten darf der Nutzer der Untersuchung zufolge bei Google und dessen Partnern (AOL, Web.de) auf relevante Ergebnisse hoffen.
Gleichzeitig wurden jedoch auf dem Medienforum NRW auch kritische Stimmen hinsichtlich der marktbeherrschenden Stellung von Google geäußert: Die Machtkonzentration bei den Suchmaschinen ist noch gigantischer als sie bei AOL Time Warner war. Norbert Schneider, Direktor der Landesanstalt für Medien (LfM), forderte mehr Aufmerksamkeit in Bezug auf die Möglichkeiten und Gefahren, die Suchmaschinen im Internet darstellten. Sie sind die Torwächter des Internet-Zeitalters, bergen ungeahnte Möglichkeiten und vielfältige Gefahren.
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