Phishing (un)erwünscht

28.06.2005 – Jetzt müssen beim elektronischen Betrug schon die Unis helfen -die Ruhr-Universität Bochum sogar mit einem speziellen Portal gegen Phishing.

Jetzt müssen beim elektronischen Betrug schon die Unis helfen -die Ruhr-Universität Bochum sogar mit einem speziellen Portal gegen Phishing.

Fallen Kunden auf so genannte Phishing-Mails herein, kann der Schaden groß und das Bankkonto leer sein. Die elektronische Post, mit der Betrüger PIN und TAN spionieren, scheint von der Bank zu kommen, lockt aber die Empfänger aufs Glatteis, auf eine betrügerische Website, die der Seite der Bank täuschend ähnlich sieht. Eine neue, fachübergreifende Arbeitsgruppe, die Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum gründeten, geht das Thema ‚Phishing‘ nun umfassend an. Mit dem wurde eine gemeinsame Plattform für interdisziplinäre Forschung geschaffen, die zugleich Beratungseinrichtung für Betroffene ist. Wer beispielsweise beim Nutzen von Online-Banking verdächtige eMails bekommen hat, kann sie an die Adresse phishing-info@rub.de weiterleiten. Die Forscher nehmen die Mails in ihre Datenbank auf, analysieren sie und geben Betroffenen zugleich Rat. Auf diese Weise bauen die Wissenschaftler das Internetportal zu einer Informationsplattform und zu einem umfassenden Dokumentationszentrum aus.

Gegründet wurde die Arbeitsgruppe unter anderem von Prof. Dr. Georg Borges von der Juristischen Fakultät der RUB und Prof. Dr. Jörg Schwenk von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der RUB. Die AG soll sich jedoch weder auf diese beiden Fachgebiete noch auf den Campus der Universität beschränken. Geplant und erwünscht ist eine Erweiterung um zusätzliche Disziplinen beispielsweise der Wirtschaftswissenschaft und um Wissenschaftler anderer Forschungseinrichtungen.

 


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