Bei Anruf Geld

29.06.2005 – Neue Werbeformen zeichnen sich ab: Wer offen für performance-basierte Preisfindungsstrukturen beim Marketing ist, wird Pay-per-Phone-Call begrüßen.

Neue Werbeformen zeichnen sich ab: Wer offen für performance-basierte Preisfindungsstrukturen beim Marketing ist, wird Pay-per-Phone-Call begrüßen.

Pay-per-Phone-Call (PPCall) heißt eine Möglichkeit performance-basierter Online-Werbung, die statt Klicks die geführten Telefongespräche abrechnet. PPCall, so die Analysten der , soll im Jahr 2009 immerhin 1,4 Mrd. US-Dollar Umsätze einfahren. Zudem helfe, nach Angaben der Kelsey Group, die PPCall-Methode den Kreis zu schließen bei der Verfolgung des Kaufverhaltens der Offline-Kunden. Außerdem sei das Verfahren weniger anfällig für Betrug als die Abrechnung über Klicks und darüber hinaus transparenter für lokale Unternehmen.

Die Reichweite des PPCall soll in 2009 auch schon bei fünf bis zehn Prozent des Online-Werbemarktes ausmachen. Entsprechend sehen die Analysten auch ein Spannweite bis vier Mrd. US-Dollar, die PPCall generieren könnte. Die Erklärung für den voraussichtlichen Erfolg gibt Greg Sterling von Kelsey. So seien die Kunden daran gewöhnt lokale Unternehmen telefonisch zu kontaktieren und die Unternehmen seien auch daran gewöhnt Probleme telefonisch zu beheben. PPCall mache also Sinn für den örtlichen Markt. Zudem prognostizieren die Analysten, dass es nur eine Frage der Zeit sei bis Google, Yahoo und MSN, wie Miva und AOL es bereits täten, auch eine entsprechende PPCall-Version offerierten.

 


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