Zukunft: mehr ja als nein

30.06.2005 – Trotz der angespannten Lage stecken die deutschen Systemhäuser nicht den Kopf in den Sand – auch wenn sie ihre Gründe hätten.

Trotz der angespannten Lage stecken die deutschen Systemhäuser nicht den Kopf in den Sand – auch wenn sie ihre Gründe hätten.

50 Prozent der deutschen Systemhäuser blicken optimistisch in die Zukunft. Sie rechnen damit, in diesem Jahr stärker als der IT-Markt zu wachsen. Das ist das Ergebnis einer Marktumfrage der Zeitschrift , die seit 1999 jährlich unter den umsatzstärksten Systemhäusern durchgeführt wird. Die ausführliche Studie veröffentlicht ComputerPartner in einem Sonderheft. Der überwiegende Rest der Systemhäuser (43,7 Prozent) ist der Ansicht, zumindest mit dem Markt wachsen zu können. Lediglich 6,3 Prozent äußerten sich gegenüber ComputerPartner pessimistisch über ihre Zukunft.

Der weit verbreitete Optimismus überrascht vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen. So sind mittlerweile vier der im Vorjahr 25 größten Systemhäuser insolvent, darunter als prominentestes Opfer BOG, die letztjährige Nummer elf des ComputerPartner-Ranking. Weitere acht Systemhäuser mussten 2004 zum Teil empfindliche Umsatzeinbußen in Kauf nehmen. Lediglich ein IT-Dienstleister rechnet 2005 mit keinen weiteren Fusionen und Insolvenzen. Das Hauptproblem bleibt das gleiche wie in den vergangenen Jahren: Die nicht zufriedenstellende Auftragslage ist weiterhin die Nummer eins der Sorgen. Sagten das im Vorjahr noch 38 Prozent, sind es in diesem Jahr 43 Prozent der Befragten. In Widerspruch hierzu stehen allerdings die Personalentwicklungspläne der Systemhäuser. 41,7 Prozent denken an einen Ausbau des Mitarbeiterstammes noch in diesem Jahr. Im vergangenen Jahr sagten das noch 57 Prozent.

 


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