Viel Potential für Open-Source

02.07.2003 – Auch wenn der Markt für die alternativen Softwarelösungen insgesamt nach wie vor noch in den Kinderschuhen steckt, verspricht die Zukunft hohe Wachstumsraten.

Auch wenn der Markt für die alternativen Softwarelösungen insgesamt nach wie vor noch in den Kinderschuhen steckt, verspricht die Zukunft hohe Wachstumsraten.

Die Größe des Unternehmens-Marktes für Open-Source-Software, wie z.B. Linux, werde von heute 131 Millionen Euro auf 307 Millionen Euro in 2007 ansteigen, so die Marktforscher von in ihrer neusten Studie. Während derzeit lediglich 12 Prozent aller Unternehmen Open-Source-Software einsetzten, steige die Zahl der Nutzer bis Ende 2005 auf über 18 Prozent und verdoppele sich bis 2007 auf 24 Prozent.

Den entscheidenden Treiber für diese Entwicklung hat Stefan Binder von Soreon ebenfalls ausgemacht: Das Wachstum werde durch den massiven Einstieg der öffentlichen Verwaltungen bestimmt. Macht der Marktanteil der Verwaltungen an den Umsätzen mit Open-Source-Software heute nur rund 6 Prozent aus, vervierfacht sich dieser auf 26 Prozent der Gesamtumsätze 2007 in Deutschland, so Binder. Die Entscheidung, Microsoft und Co den Rücken zu kehren begründen die befragten Unternehmen vor allem mit Einsparungspotenzialen (38 Prozent). Aber auch Sicherheit und Software-Stabilität werden häufig genannt (28 Prozent der Befragten).

Die meisten Umsätze erzielen die Open-Source-Anbieter heute mit Linux-Server-Software und dazugehörigen Services (92 Millionen Euro), aber Software für Arbeitsplatzrechner und entsprechende Dienstleistungen holen stark auf. Bis 2007 sollen Software und Services für Arbeitsplatzrechner immerhin fast die Hälfte des Marktes erreichen.

 


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