04.07.2005 – Was den Einsatz von RFID bis vor kurzem noch blockierte, ist jetzt überwunden. Wasser und Metall sind dank der Luft kein Hindernis mehr für RFID-Funketiketten.
Was den Einsatz von RFID bis vor kurzem noch blockierte, ist jetzt überwunden. Wasser und Metall sind dank der Luft kein Hindernis mehr für RFID-Funketiketten.
Während sich die RFID-Warenkennzeichnung bei Handelskonzernen wie der METRO Group oder WalMart zügig durchsetzt, blieb ein Problem bisher ungelöst. RFID-Funksignale im gängigen Frequenzbereich können durch Flüssigkeiten und Metalle in unmittelbarer Nähe des RFID-Etiketts erheblich gestört werden. Behälter mit metallenen oder flüssigen Inhaltsstoffen galten deshalb bisher als nicht oder kaum geeignet für die RFID-Kennzeichnung. Die Firma hat nach eigenen Angaben für die Palettenkennzeichnung mit dem Space-Tag eine praktikable Lösung dieses zentralen Problems der RFID-Technologie gefunden – Luft als Abstandhalter.
Zwischen RFID-Etikett und der Versandeinheit wird eine drei bis acht Millimeter starke Zwischenlage aus wasserfreiem Spezial-Schaumstoff platziert. Dieses Material fixiert die trennenden Luftmoleküle. Das luftgepolsterte RFID-Etikett kann wahlweise vor oder nach dem Umspannen von Paletten mit Folie aufgebracht werden und eignet sich damit auch für Sammel- oder Sandwichpaletten. Das elastische Tag weicht in Transport- und Lagerprozessen zurück, wenn es eng wird. Anschließend entfaltet es sich wieder.
27.06.2005 – Fisch und Chips
21.06.2005 – RFID um-gesetzt
20.06.2005 – RFID-Sitzenbleiber: Know-how fehlt
16.06.2005 – Die richtige Welle
08.06.2005 – RFID kann Qualität sichern
Mehr Infos zum Thema ‚Radio Frequency Identification (RFID)‘



