Staatsminister für den Innovationsmotor

06.07.2005 – Es gilt die Potenziale der ITK-Branche richtig zu nutzen: So könnten innerhalb der nächsten zehn Jahre insgesamt 370.000 zusätzliche, hoch qualifizierte Arbeitsplätze in Deutschland entstehen.

Es gilt die Potenziale der ITK-Branche richtig zu nutzen: So könnten innerhalb der nächsten zehn Jahre insgesamt 370.000 zusätzliche, hoch qualifizierte Arbeitsplätze in Deutschland entstehen.

Die ITK-Branche gehört mit gut 750.000 Beschäftigten, 135 Milliarden Euro Umsatz und einem Exportvolumen von mehr als 50 Milliarden Euro zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Deutschland. „Die ITK-Branche kann in den kommenden zehn Jahren 120.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, wenn sie als Innovationsmotor politisch flankiert wird“, sagte Willi Berchtold, Präsident des . „Deshalb brauchen wir eine strategisch angelegte, ressortübergreifende Innovations- und ITK-Politik. Und wir brauchen jemanden, der sie verantwortet – direkt im Kanzleramt.“ Der Bitkom hierzu ein politisches Strategiepapier erarbeitet, das Anregungen für den aktuellen Bundestagswahlkampf und das künftige Regierungsprogramm geben soll.

Weitere 250.000 Arbeitsplätze mit ITK-Bezug könnten in angrenzenden Branchen entstehen. Ziel müsse sein, den Anteil der ITK-Wirtschaft am Bruttoinlandsprodukt von sechs Prozent auf über acht Prozent zu steigern und Deutschland wieder zu einem Nettoexporteur von ITK-Produkten zu machen.

Grundlage für eine erfolgreiche Innovationspolitik ist aus Sicht des Bitkom vor allem eine exzellente Ausbildung der jungen Generation, die Forschungsförderung und die Wachstumsfinanzierung innovativer junger und mittelständischer Unternehmen. Die ITK-Wirtschaft sehe aber auch den Staat selbst als Leitanwender neuer Technologien in der Pflicht. Hier fordert Bitkom bis 2010 den Abschluss der Digitalisierung in Verwaltung, Gesundheits- und Bildungssystem sowie bei Sicherheitsbehörden und im Verteidigungswesen. Zur Finanzierung sollten verstärkt öffentlich-private Partnerschaften und neue Modelle wie das so genannte Share-in-Savings genutzt werden.

 


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