Hauptsache hörbar

08.07.2005 – Trotz steifer Brise auf dem Audiomarkt fegt die MP3 nicht alles Alte auch gleich weg. In den USA haben immer noch mehr Konsumenten tragbare CD- als MP3-Player.

Trotz steifer Brise auf dem Audiomarkt fegt die MP3 nicht alles Alte auch gleich weg. In den USA haben immer noch mehr Konsumenten tragbare CD- als MP3-Player.

Die US-amerikanischen Konsumenten sind sehr experimentierfreudig in punkto neuer Audiotechnologien. Aber sie verlassen sich auch weiterhin auf die ‚gute alte’ CD und das Radio als primäre Musikquellen. Das fand eine Umfrage der Marktforscher heraus. 70 Prozent der US-amerikanischen Haushalte geben einmal im Monat Geld für aufgezeichnete Musik aus. Bei 23 Prozent von ihnen betragen die Spendings im Schnitt zwischen zehn und 25 US-Dollar. Trotz der vielen unterschiedlichen Formate und Geräte, so Susan Kevorkian von IDC, seien die etablierten Technologien wie CD und Radio noch weiterhin favorisiert. Das Bewusstsein und die Absicht zum Kauf eines MP3-Players und die Besitzraten würden aber zunehmen. Ebenso sei das bei Satelliten-Radio und den Online-Music-Services der Fall.

Die Zahlen können das belegen. Während 53 Prozent der befragten US-Amerikaner einen tragbaren CD-Player besitzen, haben nur sechs Prozent von ihnen einen tragbaren Jukebox-MP3-Player wie den iPod Mini. Fast sechs Prozent besitzen zudem einen Satelliten-Radio-Receiver. Zwölf Prozent der Befragten signalisierten hohe Wahrscheinlichkeit für den Kauf eines solchen Gerätes. Weitere vier Prozent nutzen einen Online-Music-Service mit Pay-Per-Download-Verfahren. Besonders junge Menschen und Breitbandnutzer greifen eher zu diesen Services und den passenden Geräten dafür.

 


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