08.07.2005 – Wenn es um Konvergenz zwischen Festnetz und Mobilfunk geht, setzen die einen auf die FMC-Karte. Die anderen finden den gleichen Service schon im Mobilfunk vor.
Wenn es um Konvergenz zwischen Festnetz und Mobilfunk geht, setzen die einen auf die FMC-Karte. Die anderen finden den gleichen Service schon im Mobilfunk vor.
Fixed Mobile Convergence oder kurz FMC ist wieder auf der Agenda der großen Betreiber. Besonders BT, Korea Telecom und BellSouth setzen auf die Daten- und Voicedienste, die ein Roaming zwischen Festnetz und Mobiltelefon erlauben. Damit kehrt auch das Schreckgespenst für Bluetooth und WiFi wieder, die ihre Umsätze im mobilen In-Building-Bereich gefährdet sehen. Doch so leicht werden die bestehenden Lösungen nicht abgelöst. Dafür, so eine Studie der Analysten von , seien die Handset-Preise und die Verfügbarkeit momentan noch zu große Hürden. So sieht Strategy Analytics auch die dramatische Ausbremsung der globalen FMC-Entwicklung durch die Mobiltelefone. In 2010 sollen 500 Mio. Cellular-Only-User dreimal so viel Umsatz beisteuern wie die FMC-User. Bereits heute werden 60 Prozent des weltweiten Zugangs über Mobiltelefone abgewickelt, die ein Drittel aller Voice-Minuten ausmachen. Zehn Prozent der Haushalte haben nur noch einen Mobilfunkanschluss.
Deshalb, so David Kerr von Strategy, müssten die FMC-Anbieter härter arbeiten, da die Mobilfunkanbieter wie Vodafone und O2 ebenfalls ihre Angebote feinabstimmten. Das Problem sei zudem, dass den Wünschen der Konsumenten nicht unbedingt nur durch FMC nachgekommen werde. User, die ein Handset für zuhause, das Büro und die Straße wünschten, hätten das schon im Mobiltelefon. Weniger die Endverbraucher seien durch die FMC-Strategien angesprochen, als vielmehr Kabel- und Breitband-Provider, die kosteneffektive In-Building-Lösungen anvisierten sowie kleine Wireless-Provider, die Marktanteile zu gewinnen suchten.
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