Was der Handel verschenkt

11.07.2005 – Das Schreckgespenst der Online-Händler: Zahlungswillige Kunden, die wegen technischer Probleme ihre Bestellung abbrechen.

Das Schreckgespenst der Online-Händler: Zahlungswillige Kunden, die wegen technischer Probleme ihre Bestellung abbrechen.

1,88 Milliarden Euro an Umsatzpotenzial verschenkten die deutschen Onlineshops allein im ersten Quartal 2005. Das ist das, aus Sicht des eCommerce alarmierende, Ergebnis einer Hochrechnung der auf Basis aktueller GfK-Zahlen. Als Grund gibt novomind an, dass zwei Fünftel der potenziellen Kunden ihren Einkauf im Web in Folge technischer Probleme vorzeitig abbrechen. Kryptische Fehlermeldungen, langsamer Seitenaufbau und abgestürzte Produktdatenbanken verärgerten die Kunden und bremsten den Umsatz. Ungeachtet der wachsenden Zahl der Online-Shopper in Deutschland fehlten TÜV-ähnliche Qualitätsstandards, die für alle Shopbetreiber gelten.

Dabei sind Zuverlässigkeit und gute Bedienbarkeit die wichtigsten Erfolgsfaktoren im eCommerce. So haben beispielsweise 40 Prozent der deutschen Internetnutzer schon einmal einen Online-Einkauf abgebrochen, weil die Technik während der Bestellung versagte. Jeder Dritte verirrte sich bereits in einem Shop und verließ ihn daraufhin unverrichteter Dinge. Ein guter Onlineshop sei nur so gut wie seine Systeme. 70 Prozent der Onlineshop-Betreibern sagten, dass die Technik oft nicht hält, was sie verspricht. Durch die dynamische Entwicklung des Online-Handels könne, laut novomind, ein System, das gestern noch allen Anforderungen genügte, heute eine Umsatzbremse sein.

 


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