RFID auskosten

11.07.2005 – Die RFID-Technologie findet Anwendung in immer mehr Bereichen – eine schon leicht skurrile ist das ‚sprechende’ Weinetikett.

Die RFID-Technologie findet Anwendung in immer mehr Bereichen – eine schon leicht skurrile ist das ‚sprechende’ Weinetikett.

Wer bisher nicht wusste, was ein Sommelier ist und was er tut, muss es jetzt auch nicht mehr wissen, denn es gibt für ihn virtuellen Ersatz – und zwar als RFID-Chip. Der Sommelier ist die Berufsbezeichnung für einen ausgesprochenen Weinkenner, den Önologen, wie man ihn in gehobenen Restaurants antreffen kann. Aber anscheinend gibt es zu wenig, denn sonst hätte die kleine italienische Firma nicht den RFID-Chip als önologische Ergänzung geplant und umgesetzt. Die Idee ersetzt zwar nicht den Weinkenner, immerhin gibt es noch keine Computer, die Wein verkosten und Empfehlungen aussprechen – sie imitiert ihn aber.

So können in den Restaurants Informationen über die Weinart, die Herkunft und die empfohlenen Speisen von Chip abgerufen werden. Mittels eines zigarettenschachtelgroßen Lesegerätes auf dem Tisch, das über eine Soundausgabe verfügt, werden dem Besucher die lukullischen Details geliefert. Neben dem Kostenfaktor für die Restaurants und dem Mehrwert an Beratungsqualität steht auch der Vorteil der RFID-Chips im Vordergrund Produktqualität zu sichern und Markenpiraterie zu unterbinden. Das Lesegerät könne sogar Musik abspielen. Italienische Weinproduzenten wie beispielsweise Brunello hätten schon ihr Interesse angekündigt. Einen Namen hat das sprechende Weinetikett aber noch nicht.

 


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