14.07.2005 – Das Audioformat mp3 geht in das zehnte Jahr seiner Existenz und hinterlässt den bleibenden Eindruck von Veränderung durch Informationstechnik.
Das Audioformat mp3 geht in das zehnte Jahr seiner Existenz und hinterlässt den bleibenden Eindruck von Veränderung durch Informationstechnik.
Nach einer internen Befragung im soll sich vor zehn Jahren die Bezeichnung .mp3 als Dateiname für das heute bekannte Format durchgesetzt haben. In einer eMail des Mitarbeiters Jürgen Zeller wurde der Name dann festgelegt. Die Namensgebung kann als Abschluss der langjährigen Entwicklungsarbeiten eines Teams von bis zu 40 Mitarbeitern angesehen werden. Seit 1992 schützt die ISO-Standardisierung das MP3-Format vor allen Veränderungen. Zusammen mit der Verfügbarkeit von offenem Quellcode sichert dies die Abspielbarkeit der vielen Milliarden vorhandenen mp3-Dateien – auch für die nachkommenden MP3-Generationen.
Bei der Standardisierung war mp3 seiner Zeit so weit voraus, dass die Industrie die Technologie damals für praktisch nicht einsetzbar hielt. Eine Fehleinschätzung, die erst viel zu spät auch durch die Musikindustrie eingesehen wurde und nun zu den bekannten Auseinandersetzungen in Zusammenhang mit Tauschbörsen und P2P-Programmen führt. Aber die Entwicklung war der entscheidende technologische Schritt, und bis heute konnte kein anderes Verfahren mp3 als den Standard für digitale Musik auf dem Computer und im Internet verdrängen. Mit dem tragbaren mp3-Player entstand ein völlig neuer Markt in der Unterhaltungselektronik. Allein in Deutschland wurden im vergangenen Jahr über drei Millionen Geräte verkauft. Ein Ende des guten Absatzes der mobilen mp3-Abspielgeräte ist nicht in Sicht. Prognosen gehen davon aus, dass im nächsten Jahr weltweit über 80 Millionen mp3-Spieler verkauft werden.
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