Mit ‚Mobi’ soll es Dicke kommen

14.07.2005 – Um die mobile Wirtschaft anzukurbeln, setzen die Interessenvertreter auf Handset-optimierte Services – kennzeichnen sie mit der Domainendung ‚.mobi’.

Um die mobile Wirtschaft anzukurbeln, setzen die Interessenvertreter auf Handset-optimierte Services – kennzeichnen sie mit der Domainendung ‚.mobi’.

Die hat in einem Meeting die Inbetriebnahme von Domainnamen für Mobilfunkanbieter spezieller mobiler Datendienste bekannt gegeben. Der Entwurf der ICANN nebst 70seitiger Anlage sieht die Verfügbarkeit der Webadressen mit der Endung ‚.mobi’ ab 2006 vor. Dann sollen Nutzer von webfähigen Smartphones, PDAs und Handys über diese Domains die Angebote mobiler Dienste in Anspruch nehmen können. So soll die neue Bezeichnung dem User einfach und unmissverständlich signalisieren, dass es sich bei den Angeboten um für mobile Endgeräte optimierte Seiten handelt.

Für zehn Jahre soll der Firmenverbund mTLD Top Level Domain die Verwaltung übernehmen. In dieser Interessengemeinschaft tummeln sich neben Firmen wie Microsoft, der GSM Association, Vodafone und T-Mobile auch die großen Mobilfunkhersteller wie Ericsson und Nokia. Die Zusage der ICANN gilt deshalb als gesichert. Die Adresse soll für 15 Euro monatlich zu haben sein. Anbieter sind angehalten schmalbandige Nutzer nicht zu diskriminieren. Zudem sollen nicht jugendfreie Inhalte gekennzeichnet werden. In diesem Zusammenhang diskutiert die ICANN auch über die Endung ‚.xxx’ für derlei Inhalte. Die Branche rechnet durch die Einführung der Endung ‚.mobi’ mit einem Aufschwung. Momentan würden nur 12 bis 14 Prozent der Handys weltweit für den Internetzugang genutzt.

 


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