Mein Handy und ich – nur für Frauen?

14.07.2005 – Nein, Männer haben meist nicht so eine intensive Beziehung zu ihrem Mobiltelefon. Wahrscheinlich werden ihnen deshalb auch nicht so viele teils dumme Fragen dazu gestellt.

Nein, Männer haben meist nicht so eine intensive Beziehung zu ihrem Mobiltelefon. Wahrscheinlich werden ihnen deshalb auch nicht so viele teils dumme Fragen dazu gestellt.

Sollte es tatsächlich noch irgend jemanden geben, der sich darüber wundert: "Frauen sind selbstbewußte Handy-Käuferinnen." Das ist das wichtigste Ergebnis einer repräsentativen Studie der GfK-Gruppe für . Ein Drittel der Frauen entscheide sogar alleine und frage niemanden beim Kauf eines Mobiltelefons um Rat. Dabei zeige sich die weibliche Kundschaft preisbewusst: Als die beiden wichtigsten Kriterien für die Kaufentscheidung gaben 66 Prozent der Frauen den Gerätepreis und 71 Prozent den Mobilfunktarif an. Größe und Design des Handys spielten eine untergeordnete Rolle. Und "überraschend" sei es, so die Presseabteilung von Vodafone, dass das vermeintliche "typisch weibliche" Auswahlkriterium Farbe bei der Umfrage sogar nur an elfter von insgesamt sechzehn Stellen rangiere.

Aber nun zu den interessanteren Einzelergebnissen: Zu den Funktionen, die am häufigsten genutzt werden, gehörten SMS (92 Prozent), Weckfunktion (72 Prozent), Kalender (56 Prozent) und Klingeltöne (50 Prozent). 47 Prozent der Frauen nutzten die integrierte Digitalkamera des Handys für Schnappschüsse unterwegs, 37 Prozent der Befragten legten Wert auf die kabellose Datenübertragung via Bluetooth. Spiele kamen eher bei der Zielgruppe der 14 bis 19-Jährigen an, stark im Kommen seien Videotelefonie, MusicDownloads und die Nutzung der Videokamera.

Mittlerweile, so das Ergebnis der Umfrage, nutzten vier von fünf der Teilnehmerinnen sowohl Festnetz als auch Mobilfunk. Dabei telefonierte gut zwei Drittel der Frauen bis zu drei Stunden im Monat mit dem Handy: Jede zehnte Frau telefonierte sogar monatlich zehn Stunden und mehr mit dem Handy. Aber mehr und mehr ließen die weiblichen Nutzer in ihrer täglichen Kommunikation auch Bilder sprechen: Jede dritte Frau (32 Prozent) versende MMS, in erster Linie um soziale Kontakte zu pflegen: "Einfach nur so", um Freunde an schönen Momenten im Leben teilhaben zu lassen, verschickten 64 Prozent regelmäßig die kombinierten Text-Bildnachrichten. Für 80 Prozent der jungen Nutzerinnen sei die MMS eine moderne Form des Liebesbriefes. Moderne Technologien, allen voran UMTS, seien kein Fremdwort mehr. Jede zweite Frau wisse, was sich hinter der Abkürzung verberge und eine große Mehrheit der Nutzerinnen interessiere sich für die Dienste, die mit dem Datenturbo UMTS möglich geworden seien. Nachrichten, Musikclips und Fernsehserien ständen auf der Wunschliste ganz oben.

 


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