Mehr als 30 Millionen Online-Konten in Deutschland

17.07.2003 – Da sage noch einer, dass die Deutschen kein Vertrauen ins Internet haben: Allein die Anzahl der Online-Konten spricht wahre Bände.

Da sage noch einer, dass die Deutschen kein Vertrauen ins Internet haben: Allein die Anzahl der Online-Konten spricht wahre Bände.

Bereits zum Jahreswechsel zählte der (BdB) 29,7 Millionen Konten in Deutschland, die online geführt wurden. Damit stieg deren Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent. Von Jahresende 2000 bis Ende 2001 lag die Steigerungsrate noch bei rund 30 Prozent. Die Entwicklung in den letzten fünf Jahren verdeutlicht das Ausmaß des Online Banking-Booms.

Die privaten Banken sind nach wie vor Marktführer: 12,4 Mio Online-Konten bedeuten 41,8 Prozent Marktanteil. Die Sparkassen folgen nach eigenen Angaben mit einer stark gestiegenen Gesamtzahl von 11,1 Mio Online-Konten und einem Marktanteil von 37,6 Prozent, Volks- und Raiffeisenbanken führen nach Angaben ihres Verbandes inzwischen rund 4,8 Mio Konten (16,2 Prozent) für ihre Kunden online. Die Postbank notiert 1,3 Millionen Konten (4,5 Prozent).

Welche Bankgeschäfte der Online-Kunde von zu Hause aus erledigen kann, variiert von Bank zu Bank. Zum Standard im Online-Service gehören Kontostandsabfragen, die Ausführung von Inlands- wie Europaüberweisungen oder die Abwicklung von Daueraufträgen. Auch Online Brokerage, also der Kauf und Verkauf von Wertpapieren via Online-Verbindung, gehört zum selbstverständlichen Angebot im Netz. Und das im Interesse der Kunden: Im Allgemeinen sind Finanztransaktionen, die online abgewickelt werden, preiswerter als Geschäfte am Bankschalter.

 


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