18.07.2005 – KMU halten den Atem an, wenn es um Basel II geht – denn wer schlecht dasteht bei den Banken, kommt bei der Kreditvergabe schlechter weg. Aber keine Panik.
KMU halten den Atem an, wenn es um Basel II geht – denn wer schlecht dasteht bei den Banken, kommt bei der Kreditvergabe schlechter weg. Aber keine Panik.
In der vergangenen Woche hat das Europaparlament beschlossen, dass die Bestimmungen des Baseler Ausschuss für Bankenaufsichten, auch kurz Basel II genannt, bis Ende 2006 umgesetzt werden müssen. Basel II steht für die Gesamtheit der Eigenkapitalvorschriften und besteht aus drei sich gegenseitig ergänzenden Säulen: Erstens die Mindesteigenkapitalanforderungen, zweitens der bankaufsichtliche Überprüfungsprozess und drittens die erweiterte Offenlegung. In den Köpfen vieler kleiner und mittelständischer Unternehmer geistere jedoch, so das Online-Portal , der Begriff Basel II als leere Worthülle mit Schreckgespenstvisionen herum. Eine Auseinandersetzung finde laut, den Verantwortlichen desOnline-Portals kaum statt. Verallgemeinert könne man sagen, dass Basel II sich mit der Kreditvergabe mittels Ratings auseinandersetze. So beschere ein gutes Rating Unternehmen bei den Banken Kredite zu einem niedrigen Zinssatz, ein schlechtes Rating komme Unternehmen dagegen teuer zu stehen.
Um diesem Manko Abhilfe zu leisten, sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) eine Hilfestellung in der Vorbereitung auf Basel II zu geben, geht das Online-Portal schnellcheck.de an den Start. Dort sollen Unternehmen erfahren, wie es um ihr eigenes Geschäft in Bezug auf Basel II bestellt ist. Das Ganze könne man kostenlos abrufen und es bleibe zudem anonym. In einem nur zwei bis drei Minute dauernden interaktiven Test könnten die KMU ihre aktuelle Unternehmenssituation vor dem Hintergrund der neuen Kreditrichtlinien bestimmen, versprechen die Verantworltichen. Zu diesem Zweck sei lediglich die Beantwortung einiger relevanter Fragen zur Unternehmensführung und -situation notwendig, die beim Rating eine Rolle spielen, wie die Analyse betriebswirtschaftlicher Kennzahlen oder ein gut funktionierendes Mahnwesen. Die Daten werden verschlüsselt übertragen und nicht an Dritte weitergegeben. Als Resultat erhielten die Unternehmen sofort eine detaillierte Auswertung ihrer Situation mit Handlungsempfehlungen. Diese bezögen sich auf die abgefragten Geschäftsbereiche, die noch nicht fit seien für das Bankengespräch. Darüber hinaus ständen den Besuchern wichtige Zusatzinformationen zur Verfügung. Bis Herbst diesen Jahres seien auf dem Portal weitere Analysen zu Vertriebseffizienz und Variantenmanagement geplant.
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