18.07.2005 – Der Computerspiele-Industrie geht es gut und es hat den Anschein, als ob das auch noch eine Weile so bleiben wird.
Der Computerspiele-Industrie geht es gut und es hat den Anschein, als ob das auch noch eine Weile so bleiben wird.
Nach einer Studie des Forschungsinstituts sind Computerspieler keine weltfremden meist männlichen Jerks. Im Gegenteil: Spielen ist Teil der Sozialisierung mit dem Rechner, denn jeder zweite Internetuser (50,7 Prozent) spielt mindestens einmal pro Woche Computerspiele. Zudem sind gehören mit 47,3 Prozent auch viele Frauen zu den regelmäßigen Spielern. 28,4 Prozent verbringen im Schnitt täglich eine Stunde oder mehr mit Computerspielen. Diese Zeit wird zumeist in den eigenen vier Wänden verbracht (98,2 Prozent). 26,7 Prozent spielen zusätzlich bei Freunden, 11,1 Prozent auch auf LAN-Parties. Am beliebtesten sind dabei Adventure- (53,5 Prozent) und Strategie-Spiele (50,3 Prozent) sowie Computerversionen klassischer Brettspiele (46,7 Prozent). Die oft vorgeworfene Verbreitung der Ego-Shooter wie Half-Life kann nicht bestätigt werden – mit 27,5 Prozent stehen sie nur auf Platz neun des Rankings.
Das Informationsverhalten vor dem Kauf neuer Spiele ist ambivalent. 46,4 Prozent lesen im Internet und 40,1 Prozent auf Verpackungen in Geschäften über ein neues Spiel. Vor dem Kauf wird aber auch getestet – sei es mit einer Demo-Version (35,7 Prozent), bei Freunden (30,5 Prozent) oder mit einer geliehenen Version (17,9 Prozent). Der Kauf nach dem Test ist nicht unüblich. 45,6 Prozent kaufen fünf oder mehr Computerspiele pro Jahr. An Hardware und dem Wunsch, die Ausstattung zu erweitern, mangelt es den Gamern nicht. Fast alle Computerspieler nutzen den eigenen PC oder Notebook zum Spielen. Aber auch Playstation (PS2 37,4 Prozent / Playstation One 19,6 Prozent), X-Box (17,2 Prozent) oder Nintendo 64 (13,7 Prozent) werden gern genutzt.
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