21.07.2005 – Es wird elektronischer die Welt des deutschen Fußballs ist davon, ein Jahr vor der Weltmeisterschaft, nicht ausgenommen.
Es wird elektronischer die Welt des deutschen Fußballs ist davon, ein Jahr vor der Weltmeisterschaft, nicht ausgenommen.
Die Dortmunder BVB-Fans haben das Westfalenstadion erstmals über ein rein elektronisch gesteuertes Zugangssystem von betreten. Die Zuschauer des UI-Cup-Spiels Borussia Dortmund gegen Sigma Olmütz scannten ihre mit Barcodes versehenen Einlasskarten an einem der insgesamt 50 neu installierten Doppeldrehkreuze und bekamen so zügig Zutritt in das Stadion. Das von der Telekom-Tochter gemeinsam mit dem österreichischen Unternehmen Axess installierte System lässt an jedem Drehkreuz pro Stunde 1.000 Besucher passieren. Auf diese Weise finden die bis zu 81.300 Fans im Westfalenstadion in weniger als 60 Minuten und damit schneller als jemals zuvor ihren Platz. Bislang mussten die Ordner jedes Ticket per Hand kontrollieren. In den Drehkreuzen befinden sich Scanner, die die Ticketinformationen von den Barcodes ablesen. Die Daten leitet das Zutrittssystem dann zu einem zentralen Server im Rechenzentrum des Stadions. Dieser prüft, ob die Karte gültig ist und schaltet den Zugang frei. Das Datennetz zwischen Server und Zutrittskontrolle betreibt ebenfalls T-Systems.
Die Telekom-Tochter hat die Zutrittslösung zudem mit dem Ticketsystem von Borussia Dortmund verbunden. Daher bekommt der Server vor jedem Spiel automatisch die Mitteilung, für welche Plätze das Stadion Tickets verkauft hat und in welchem Drehsperrenbereich der Karteninhaber eintreten soll. Diese Informationen gleicht er mit den auf dem Barcode gespeicherten Ticketdaten ab. Bei Verlust oder Diebstahl kann der Fußballfan seine Karte telefonisch sperren lassen. Vorausgesetzt, dass sich zwischenzeitlich niemand anderes mit dem Ticket Zutritt verschafft hat. Da die Karten einen eindeutigen Barcode besitzen, bekommt kein Unbefugter nach der Sperre damit Zutritt. Für das verlorene Ticket lässt sich dann ein Ersatzticket mit einem anderen Barcode erstellen.
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