21.07.2005 – Bei Stichwort Supply Chain Management sollten man meinen, dass mit dem RFID-Hype auch mehr investiert wird weit gefehlt.
Bei Stichwort Supply Chain Management sollten man meinen, dass mit dem RFID-Hype auch mehr investiert wird weit gefehlt.
Die im vergangenen Jahr eingeleitete Trendwende bei den IT-Budgets hält auch in diesem Jahr an. So plant jedes dritte Unternehmen mehr Geld für IT-Investitionen auszugeben als im Vorjahr unter der Prämisse von mehr Effizienz bei sinkenden Kosten. Ganz oben auf der Wunschliste der IT-Entscheider stehen neue Software, Migration, Betriebssysteme und Anwendungen sowie Hardware. Investitionen in die Optimierung der Lieferkette (Supply Chain Management – SCM), was ebenfalls erhebliches Einsparpotenzial birgt, werden hingegen kaum geplant. Dies ergab die der InformationWeek in Zusammenarbeit mit .
Während amerikanische Unternehmen die Vorteile des SCM bereits für sich erkannt haben, steckt es in Deutschland in den Kinderschuhen. Obgleich SCM ermöglicht Lagerbestände niedrig zu halten und Kundenaufträge schneller auszuführen sowie frei werdende Ressourcen Gewinn bringend zu nutzen, spielt die Optimierung der Lieferkette hierzulande eine untergeordnete Rolle. So beabsichtigen lediglich 4,6 Prozent der 505 befragten Fach- und Führungskräfte aus den IT-Abteilungen deutscher Unternehmen, die Investitionen in SCM zu erhöhen. Genauso viele Investitionen wie im vorigen Jahr planen 19,4 Prozent der Unternehmen und weniger investieren wollen 10,1 Prozent. Rund zwei von drei der Befragten (65,9 Prozent) behalten sich sogar vor, gar nicht in SCM zu investieren, oder machten keine Angaben. Mögliche Einsparpotenziale bleiben deshalb nach Einschätzung von Steria Mummert Consulting ungenutzt.
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