28.07.2003 – Unbeeindruckt von allen wirtschaftlichen Problemen haben sich breitbandige Internetzugänge als robustes Wachstumssegment erwiesen. Und nach den Power-Usern, Technikfreaks und Downloadern verlangen immer mehr Standard-User nach den schnellen Online-Zugängen.
Unbeeindruckt von allen wirtschaftlichen Problemen haben sich breitbandige Internetzugänge als robustes Wachstumssegment erwiesen. Und nach den Power-Usern, Technikfreaks und Downloadern verlangen immer mehr Standard-User nach den schnellen Online-Zugängen.
Von einem – mit Ausnahme von Österreich – marginalen Niveau im Jahre 2000 hat sich der breitbandige Internet-Zugang in den letzten beiden Jahren zu einer bedeutenden Alternative auch für die privaten Haushalte entwickelt. So gab es laut einer aktuellen Studie von in Deutschland Ende 2002 mehr als 3,2 Mio. Breitband-Haushalte, in Österreich und der Schweiz waren es jeweils etwa 450.000. Damit erreicht die Schweiz eine Haushaltspenetration von mehr als 14%, Österreich von knapp 14%; in Deutschland liegt der Wert bei etwa 8,5%. Die Medienexperten weisen dabei darauf hin, dass das Teilnehmerwachstum nicht durch stark fallende Preise erkauft wurde, sondern bei nur moderat fallenden Durchschnittspreisen (Österreich und Schweiz) bzw. vor dem Hintergrund teilweise steigender Preise (Deutschland) erfolgte.
Für die bisher erschlossenen Zielgruppen der Innovatoren und Intensivnutzer bieten die Breitband-Angebote mit einem Kostenniveau von ca. 50 EUR pro Monat offenbar ein attraktives Kosten-/Nutzen-Verhältnis. Die Internet-User, die nun in der zweiten Wachstumsphase überzeugt werden müssen, dürften sich allerdings als merklich preisempfindlicher erweisen. Dennoch wird laut Prognos die Anzahl der Breitband-Zugänge in den deutschsprachigen Ländern weiter wachsen. Für Deutschland erwarten die Analysten bis Ende 2007 eine Haushaltspenetration des Breitband-Access von etwa 27%, dann sind mehr als 10 Millionen Haushalte breitbandig mit dem Internet verbunden. Für Österreich liegt die Prognose bei 32% bzw. knapp 1,1 Millionen, für die Schweiz sogar bei 47% bzw. 1,5 Millionen. Die hohen Penetrationswerte für die Schweiz resultieren aus einer vergleichsweise hohen Kaufkraft der Konsumenten, dem hohen Komfort- und Innovationsniveau sowie einem intensiven Wettbewerb der Breitband-Plattformen.
Bezogen auf den Breitband-Anteil an den Internet-Haushalten gehen die Basler Experten bis Ende 2007 von Werten zwischen 40% und 60% in den drei Ländern aus. Umsatzmäßig wird Breitband damit den schmalbandigen Zugang deutlich überholt haben. Die Wachstumsperspektive für die zweite Phase ist jedoch an eine Reihe von Erfolgsfaktoren geknüpft. Hierzu gehören eine geeignete Produktdifferenzierung für die Absicherung des Umsatzpotenzials bei allen Usergruppen (Power-User, Mittelbau, Einsteiger), ein weiterhin umfangreiches Angebot an Free-Content, ein breites Portfolio von zielgruppen-spezifischen Paid-Content-Angeboten sowie eine gesamtwirtschaftliche Erholung spätestens ab 2004.
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