30.07.2003 – Besonders Netzbetreiber wie die Deutsche Telekom, Colt oder AT&T profitieren vom derzeitigen Boom beim Outsourcing.
Besonders Netzbetreiber wie die Deutsche Telekom, Colt oder AT&T profitieren vom derzeitigen Boom beim Outsourcing.
Doch das volle Potential wird noch längst nicht ausgeschöpft, meint die internationale Unternehmensberatung . Customer Ownership heißt das Zauberwort: Wer den Kunden maximal an sich bindet, erschließt sich ein ungeahntes Wachstumspotenzial.
Momentan werden Verträge zum Netzwerk-Outsourcing üblicherweise durch Systemintegratoren oder andere Beratungsfirmen geschlossen, die dann Unterverträge an Netzbetreiber (Carrier) vergeben. Was die Gewinne betrifft, ist der Unterschied zwischen Direktvertrag und Untervertrag vernachlässigbar gering. Der wahre Wert der Customer Ownership für die Netzbetreiber liegt in der Möglichkeit, den Kunden langfristig an sich zu binden.
Die Notwendigkeit, alternative Einnahmequellen zu erschließen, ergibt sich nicht zuletzt aus der Tatsache, dass traditionelle Carrier-Geschäftsmodelle wie Bandbreite zunehmend zu Massenprodukten werden.
"Wer eigene Outsourcing-Verträge besitzt, kann Glaubwürdigkeit aufbauen und sich Kundenvertrauen erarbeiten – Faktoren, die als Umsatzgeneratoren ersten Ranges gelten. Aus diesem Grund erhöht sich der Druck auf Netzbetreiber, ihre Kundenbeziehungen zu erweitern und zu vertiefen," sagt Marina Martin, Research Analyst bei Frost & Sullivan. "Verträge über das Outsourcing von Unternehmensnetzen haben meist Laufzeiten zwischen drei und fünf Jahren. Damit hätten die Carrier genug Zeit, die Kunden enger an sich zu binden."
Zusammenfassend nennt Frost & Sullivan drei konkrete Strategien, mit denen sich Netzbetreiber gute Erfolgschancen sichern können. So gilt es zunächst, exakt zu definieren, welche Aspekte des Geschäfts eines Kunden sich für ein Outsourcing eignen, außerdem sollte ein Preismodell für die Verträge ausgearbeitet werden, und schließlich sollte es darum gehen, die optimale Balance zwischen Individuallösungen nach den Vorstellungen der Kunden und Standardlösungen zu finden, da nur letztere auch Größenvorteile und damit eine hohe Effizienz bieten
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