14.08.2003 – Der Internet-Provider AOL hat gemeinsam mit der Zeitschrift Computerbild und mit offenbar großem Erfolg Unterschriften für Nachbesserungen beim Gesetzesentwurf gegen unerwünschte Werbemails gesammelt.
Der Internet-Provider AOL hat gemeinsam mit der Zeitschrift Computerbild und mit offenbar großem Erfolg Unterschriften für Nachbesserungen beim Gesetzesentwurf gegen unerwünschte Werbemails gesammelt.
Wie der Nachrichtendienst Reuters mitteilt, wurden Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast am Mittwoch vom -Chefredakteur Harald Fritsche 100.000 Protestunterschriften übergeben, die das geplante Anti-Spam Gesetz als unzureichend rügen. Während die Ministerin nochmals die Bedeutung des Gesetzesentwurfs unterstrich, der es künftig möglich mache Gewinne einzuziehen, die ein Unternehmen durch das unerwünschte Versenden von Werbemails erziele sowie die Verbraucher durch technische Lösungen und Filter künftig besser zu schützen, forderten die Kritiker vor allem auch für Privatkunden das Recht auf Klage gegen Spam.
Das Gesetz, das in seiner jetzigen Version lediglich Wirtschafts- und Verbraucherverbänden die Möglichkeit einräume, juristisch gegen Spam-Mails vorzugehen, sei sonst ein zahnloser Tiger. Laut Fritsche gingen seriöse Schätzungen von einem weltweit durch Spam verursachten Schaden von mehr als einer Milliarde Euro pro Jahr aus. Die Ministerin wiederum betonte, dass Gesetz sei ein wichtiger Schritt auf nationaler Ebene, während Vereinbarungen auf globaler Ebene sehr schwierig seien.
13.08.2003 – eco ruft Anti-Spam-Task-Force ins Leben
16.07.2003 – Europäische Kommission geht gegen Spam vor
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