Jobbörsen und BA: Konfrontation statt Kooperation

25.08.2003 – Mitte Juni schien es nur noch eine Frage von Wochen zu sein, bis sich die großen Karriereportale mit der Bundesanstalt für Arbeit (BA) auf ein gemeinsames Vermittlungsmodell für Fach- und Führungskräfte einigen. Jetzt ist ein offener Streit ausgebrochen.

Mitte Juni schien es nur noch eine Frage von Wochen zu sein, bis sich die großen Karriereportale mit der Bundesanstalt für Arbeit (BA) auf ein gemeinsames Vermittlungsmodell für Fach- und Führungskräfte einigen. Jetzt ist ein offener Streit ausgebrochen.

Stein des Anstoßes ist vor allem die kürzlich durch die , erklärt stellvertretend dazu: „Es kann ordnungspolitisch nicht angehen, dass eine Körperschaft des öffentlichen Rechts sich mit einer aus Zwangsabgaben genährten Finanzkraft im Rahmen des virtuellen Arbeitsmarktes als Wettbewerber der privaten Recruiting-Branche oder als dessen Marktführer etablieren will, schon gar nicht mit einem hegemonial ausgerichteten Konzept zentralistischer Prägung. Die BA soll sich um jene Gruppen kümmern, die behördlicher Unterstützung bedürfen. Für alle anderen kann dies am Markt durch private Anbieter geleistet werden, und zwar schneller, effektiver und zu günstigeren Kosten.“

Die privaten Anbieter setzen noch immer auf einen Sinneswandel der BA und zeigen sich betont gesprächsbereit. Dennoch betonen sie gleichermaßen, in dem möglicherweise bald noch stärker umkämpften Marktsegment gut aufgestellt und auch gegenüber der Behörde durchaus wettbewerbsfähig zu sein.

 


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