DocMorris plant Sprung nach Deutschland

04.09.2003 – Die Online-Apotheke setzt ganz auf die Gesundheitsreform und kann sich günstigstenfalls vorstellen, bereits Anfang 2004 mit einem eigenen Vertriebszentrum vor Ort zu sein. Vermutlich sehr zum Leidwesen des deutschen Apothekerverbands.

Die Online-Apotheke setzt ganz auf die Gesundheitsreform und kann sich günstigstenfalls vorstellen, bereits Anfang 2004 mit einem eigenen Vertriebszentrum vor Ort zu sein. Vermutlich sehr zum Leidwesen des deutschen Apothekerverbands.

Wie die Financial Times Deutschland in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, erwartet ganz offensichtlich, dass Gesundheitsministerin Ulla Schmidt sowie der deutsche Bundesrat bis dahin den Weg für einen legalisierten Arzneimittelversand freimachen und das Unternehmen damit zu den großen Profiteuren der diesjährigen Reformbemühungen werden könnte. Dann könnte sich auch endlich das zähe Ringen mit dem deutschen Apothekerverband auszahlen, der das Unternehmen seit Jahren mit gerichtlichen Verfügungen mürbe zu machen versucht. „Wir haben extrem viel Energie aufgewandt, um den “30 Milliarden Euro starken deutschen Arzneimittelmarkt anzugreifen. Jetzt können wir die Früchte ernten, die wir vor drei Jahren gesät haben“, zitiert die FTD DocMorris-Chef Ralf Däinghaus.

Für das kommende Jahr rechnet DocMorris mit dem Überschreiten des Break-Even und bis 2005 soll sich der Umsatz von gegenwärtig 45 Millionen Euro vervierfachen. Dabei würde ein deutsches Vertriebszentrum die Transportkosten natürlich gewaltig drücken, denn wie die FTD schreibt, erwirtschaftet die Online-Apotheke immerhin drei Viertel ihres Umsatzes in Deutschland.

 


23.07.2003 – Gesundheitsreform: eHealth bleibt außen vor

27.06.2003 – Internet-Datenbank für Medikamente

23.04.2003 – Medizinische Informationen im Web


Mehr News | Spotlights zum Thema ‚Gesundheit‘


 

Dieser Artikel erschien am und wurde am aktualisiert.
Nach oben scrollen