12.09.2008 – Eine Studie beleuchtet Marketing-Trends 2008. Auffällig ist vor allem die enorme Bedeutung von Web-Suchdiensten innerhalb der Branche.
Eine Studie beleuchtet Marketing-Trends 2008. Auffällig ist vor allem die enorme Bedeutung von Web-Suchdiensten innerhalb der Branche.
Keine andere Entwicklung innerhalb der letzten zehn Jahre hat die Marketing-Branche derart beeinflusst, wie die Internet-Suche über Services wie Google oder Yahoo. Das geht aus einer weltweiten Befragung von 350 internationalen Führungskräften der Branche durch das PR Netzwerk hervor. Vier von fünf Fachkräften bestätigen den hohen Stellenwert von Internet-Suchmaschinen und deren Auswirkungen auf die Kommunikations- und Marketing-Strategie von Unternehmen. Aufgrund der riesigen Informationsmengen, die Nutzer weltweit tagtäglich abfragen, sowie der schneeballartigen Weiterverbreitung ergeben sich immer mehr Möglichkeiten der Kundenansprache.
So ist es nicht weiter verwunderlich, dass 59 Prozent der Befragten dass noch in diesem Jahr einen deutlichen Anstieg der Ausgaben für Internet-Werbung und Suchmaschinenoptimierung erwarten. Online-Marketing gilt laut 43 Prozent der Befragten als das wirksamste Marketing-Tool derzeit, direkt gefolgt von PR-Aktivitäten mit 42 Prozent. Nur 13 Prozent sprachen sich noch für traditionelle Kommunikationsmaßnahmen wie Anzeigenschaltung in Printmedien oder Messen und Ausstellungen aus. Die Studie zeige, dass sich die PR- und Marketing-Landschaft durch die Suchmöglichkeiten im Internet fundamental verändert habe, so Christoph Schwartz, Gründer und Inhaber von SCHWARTZ Public Relations, der offiziellen deutschen Vertretung von Eurocom Worldwide. Der Erfolgszug von Google als Unternehmen sei ein Symptom für das milliardenschwere Geschäft, das sich rund um das Suchen und Verteilen von Informationen im Web entwickelt habe, im B2C- wie B2B-Sektor gleichermaßen.
Weiterhin wurden die Führungskräfte zu ihrer Einstellung gegenüber Blogging als Kommunikationsmittel befragt. Hier zeigten sich allerdings deutliche Vorbehalte. Nur etwas weniger als ein Drittel der Befragten gab an, einen Blog zu unterhalten, 16 Prozent stellten in Aussicht, im nächsten Jahr einen Blog zu veröffentlichen. Für knapp die Hälfte der befragten spielen Blogs in ihrer Kommunikation keine Rolle, die meisten davon bezweifeln einen signifikanten Mehrwert. Blogs hätten sich bislang aufgrund hohen Zeit- und Ressourcenaufwands und hoher, von Nutzern erwarteter, Transparenz in der Firmenkommunikation noch nicht etablieren können, so Schwartz. Dennoch steige die Bedeutung von Blogging deutlich an, gerade wenn es um virales Marketing oder auch Suchmaschinenoptimierung ginge.
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