16.09.2008 – Welche Bedeutung innovative eCommerce-Konzepte wie Live-Shopping, Shopping-Communities und Shopping-Clubs für den traditionellen Internethandel haben, wurde in einer Studie analysiert.
Welche Bedeutung innovative eCommerce-Konzepte wie Live-Shopping, Shopping-Communities und Shopping-Clubs für den traditionellen Internethandel haben, wurde in einer Studie analysiert.
Suchmaschinen, klassische Online-Shops und Online-Marktplätze wie eBay haben nach wie vor mit 80 Prozent den Löwenanteil des eCommerce-Marktanteils inne. Neue, innovative Shopping-Konzepte stehen mit etwa 18 Prozent allerdings erst am Anfang ihrer Entwicklung und sollten weiter beobachtet werden. Dies fand die Internet-Marktforschungsagentur im Auftrag der des deutschen Gründer-Informationsportals deutsche-startups.de heraus.
Immer mehr potentielle Käufer lassen sich bei ihrer Kaufentscheidungen von anderen Nutzern beeinflussen: Drei Viertel der Befragten gaben an, sich vor dem Kauf eines Produkts im Internet durch Nutzerbewertungen zu informieren. Nur acht Prozent nutzten solche Hilfestellungen überhaupt nicht. Selbst verfasst hat bislang lediglich ein Drittel der Internet-Nutzer eine eigene Produktmeinung, 29 Prozent schreiben Kommentare, 16 Prozent verfassen Erfahrungsberichte.
Mass Customization-Shops, bei denen der Kunde sich sein individuelles Produkt zusammenstellen kann, könnten sich als Trend erweisen. In über der Hälfte der Angebote werden dabei T-Shirts mit auswählbaren und/oder selbsterstellten Motiven bedruckt, in jedem fünften Shop können Accessoires mit Bildern versehen werden. Andere selbst gestaltbare Produkte wie Visitenkarten, Poster und Plakate, aber auch selbst konfigurierbare Computer werden bislang nur von höchstens zehn Prozent der Nutzer online gekauft. Echtes Trendpotential sehen die Experten bei der Mitgestaltung von Kleidung, hier möchten 44 Prozent der Nutzer kreativ werden, und Einrichtungsgegenständen, dort sind es 23 Prozent. Ein gewisser Aufpreis für selbstgestaltete Produkte wird dabei durchaus in Kauf genommen: Die Mehrheit akzeptiert Mehrkosten bis unter 25 Prozent des Normalpreises, ein Viertel ist sogar bereit, mehr als 25 Prozent mehr auszugeben. Nur 16 Prozent finden einen Aufschlag für selbstgestaltete Produkte nicht akzeptabel.
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