16.09.2008 – Eine Yahoo!-Studie analysiert das Suchverhalten von Nutzern während des Informations- und Kaufprozesses. Großes Potenzial bieten generische Suchbegriffe, für allem für Händler von Markenartikeln.
Eine Yahoo!-Studie analysiert das Suchverhalten von Nutzern während des Informations- und Kaufprozesses. Großes Potenzial bieten generische Suchbegriffe, für allem für Händler von Markenartikeln.
Die Suche ist nach eMail der meistgenutzte Service im Internet. Im Informations- und Kaufprozess spielt dabei insbesondere die generische Suche, also die Suche mit allgemeinen Wörtern ohne die Hinzunahme von Markennamen, eine große Rolle. Die neue Insights-Studie "The Power of Generic Search" analysiert die Logik der User beim generischen Suchen im Kaufprozess und zeigt, wie Werbetreibende diese erfolgreich für sich nutzen können. Das Ergebnis ist eindeutig: Online-Werbung über kommerzielle Suchergebnisse wirkt und wird von den Nutzern akzeptiert, wenn sie den Suchvorgang mit relevanten Ergebnissen ergänzt. Insbesondere in der Informationsphase eines Kaufprozesses, also vor der Entscheidung für eine Marke, haben generische Suchbegriffe eine große Bedeutung. Werbetreibende, allen voran Markenartikler, haben genau dann die Chance, sich im Gedächtnis der Suchenden zu etablieren und Neukunden zu gewinnen.
Die deutliche Mehrheit der Befragten steht dem Thema Internet-Werbung positiv oder neutral gegenüber. Über zwei Drittel der befragten User, die Werbung grundsätzlich beachten, gibt an, diese auch aktiv zu nutzen und anzuklicken. Wenn die Werbung den Informationsprozess unterstützt, wird sie sogar als hilfreich empfunden. Entscheidend zu wissen ist für den Werbetreibenden, dass am Anfang einer Kaufentscheidung lediglich zwei Fünftel der Nutzer wissen, welches Produkt sie kaufen wollen; 60 Prozent haben noch keine bestimmte Marke im Auge. Gerade diesen frühen Zeitpunkt im Kaufprozess müssen Werbetreibende gezielt für sich nutzen und ihre Produkte und Botschaften bei den Suchenden präsent machen. Generische, allgemeine Suchbegriffe stellen dabei einen direkten Weg zum Kunden dar. 70 Prozent der Befragten geben an, zunächst allgemein ohne den Zusatz von Markennamen zu suchen, vor allem zu Zwecken des Produkt- und Preisvergleichs sowie zum Erlangen eines Markenüberblicks. Gerade diese Motivation macht es für werbetreibende Unternehmen möglich, gezielt Neukunden zu gewinnen, denn generische Sucher sind nicht besonders markenaffin und damit auch offen für ihnen unbekannte Anbieter.
Doch auch am Ende des Kaufprozesses ist der Suchende noch offen für Informationen: Die Entscheidung zugunsten eines bestimmten Produkts ist zwar schon gefallen, doch durch die Belegung von generischen Suchbegriffen können Werbetreibende den Nutzer immer noch erreichen. 89 Prozent der Verbraucher nutzen Suchmaschinen, um einen passenden Händler zu finden, etwa die Hälfte davon verwendet auch hier generische Suchbegriffe. Auch aus Image-Gründen tun Marketer gut daran, in Sachen Suchmaschinenwerbung aktiv zu werden. Mehr als zwei Drittel der Nutzer erwarten bei der Suche mit generischen Begriffen bekannte Marken und passende Produkte ganz oben im Ranking. Finden sie entsprechende Treffer vor, werten sie dies als gutes Zeichen für die Marke, taucht ein Unternehmen oder Produkt jedoch nicht auf, entsteht bei Suchenden ein negativer Eindruck. Außerdem ist zu erwähnen, dass die Mehrheit von 64 Prozent Sponsored Links zunächst als Inhalt und nicht als Werbung wahrnehmen, was sie zu einer unaufdringlichen Möglichkeit der Kundenansprache macht. Suchmaschinenwerbung sei eine kostengünstige und effiziente Möglichkeit für Werbetreibende, im entscheidenden Moment Präsenz zu zeigen und dem richtigen Nutzer das passende Angebot einzublenden, fasst Heiko Genzlinger, Commercial Director von Yahoo! Deutschland, zusammen.
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