18.09.2003 – Die deutschen Apotheken scheinen sich langsam darauf einzustellen, dass die Gesundheitsreform den Versandhandel mit Medikamenten flächendeckend möglich machen wird. Und sie reagieren: Mit einem eigenen Angebot.
Die deutschen Apotheken scheinen sich langsam darauf einzustellen, dass die Gesundheitsreform den Versandhandel mit Medikamenten flächendeckend möglich machen wird. Und sie reagieren: Mit einem eigenen Angebot.
So hat Hand-Günther Friese, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), am gestrigen Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz den Ausbau des Internetportals bekannt gegeben. Während es hier bis dato lediglich möglich war, ein Medikament online vorzubestellen und anschließend in einer nahe gelegenen Apotheke abzuholen, sollen Nutzer von hier aus ihre Bestellungen künftig auch direkt nach Hause geliefert bekommen. Und zwar dann über einen Auslieferungsservice einer ansässigen Apotheke. Mit diesem Homeservice hofft man dann in jedem Falle schneller liefern zu können als unliebsame Wettbewerber wie DocMorris. Außerdem setzt man darauf, dass die Vertrauensbasis zwischen Kunde und Lieferant deutlich höher sei, als etwa gegenüber einem anonymen Versender. An das Aponet sind derzeit rund 9.000 Apotheken angeschlossen.
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