22.09.2008 – Auf Basis des hauseigenen Online-Storage-Dienstes S3 plant der Web-Versandhändler die Bereitstellung eines Content Delivery Netzwerks. Noch vor Ende des Jahres sollen Webmaster von dem Dienst Gebrauch machen können.
Auf Basis des hauseigenen Online-Storage-Dienstes S3 plant der Web-Versandhändler die Bereitstellung eines Content Delivery Netzwerks. Noch vor Ende des Jahres sollen Webmaster von dem Dienst Gebrauch machen können.
Bereits seit längerer Zeit bietet das Online-Versandhaus mit seinem Simple Storage Service (S3) Nutzern die Möglichkeit, online Speicherplatz anzumieten, um eigene Daten kurzfristig extern speichern und abrufen zu können. Eine Funktion zur Weitervermittlung der gelagerten Inhalte bot der Dienst bisher nicht. Dies wird sich jedoch nach Unternehmensinformationen schon bald ändern. Bis Ende des Jahres soll ein eigener Content Delivery Service implementiert werden, der Web-Seiten-Betreibern als leistungsstarke Methode zur Inhaltsvermittlung an ihre Besucher dienen soll.
Nachdem Nutzer ihre auf S3-Servern gespeicherten Inhalte für Content Delivery angemeldet haben, erhalten sie einen Domain-Namen zur Einbindung auf ihrer Web-Seite. Bei Aufruf der Seite durch einen Besucher werden die gewünschten Objekte dann vom jeweils nächstgelegenen Amazon-Server aus übertragen. Der Online-Händler möchte mit dem Angebot auch Privatanwendern und kleineren Unternehmen einen leichten Zugang zu Content Delivery ermöglichen. Daher werde man auch auf Mindestabnahmemengen sowie Mindestvertragslaufzeiten verzichten, so Amazon.
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