Filterprogramme immer gefragter

30.09.2003 – Vor allem die Viren- und Wurmangriffe der letzten Monate haben viele Unternehmen für das Thema private Internetnutzung sensibilisiert.

Vor allem die Viren- und Wurmangriffe der letzten Monate haben viele Unternehmen für das Thema private Internetnutzung sensibilisiert.

So wurden 47 Prozent aller Sicherheitsverletzungen in Unternehmen im vergangenen Jahr durch Viren, Würmer oder Trojanische Pferde verursacht. Die Hälfte der Unternehmen macht Computerhacker dafür verantwortlich, 41 Prozent haben zudem auch eigene Mitarbeiter in Verdacht. Die Folge: Immer mehr Firmen kontrollieren die Surfgewohnheiten ihrer Angestellten durch spezielle Programme. Allein der Umsatz mit Filterprogrammen, die den Zugriff auf bestimmte Webseiten überwachen und sperren, wird bis 2007 weltweit um rund 300 Prozent steigen. Dies berichten die Unternehmensberater von .

Die Akzeptanz bei den Mitarbeitern ist überraschend hoch: Fast die Hälfte der Befragten (44 Prozent) hätte Verständnis dafür, wenn ihr Arbeitgeber mit Überwachungsprogrammen arbeitet. Das Problem: Kommt es zum Streit, beispielsweise aufgrund zu langer privater Internetnutzung, ist die Rechtslage ohne Betriebsvereinbarung unklar. Hier steht das Persönlichkeitsrecht des Mitarbeiters gegen das Arbeitgeberinteresse an ordnungsgemäßer Erfüllung der Arbeitsaufgaben und dem Schutz der Unternehmensdaten.

 


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