09.10.2002 – Telearbeit entwickelt sich sehr dynamisch: Binnen drei Jahren hat sich die Anzahl der Telearbeiter in der EU verdoppelt, in Deutschland sogar annähernd verdreifacht.
Telearbeit entwickelt sich sehr dynamisch: Binnen drei Jahren hat sich die Anzahl der Telearbeiter in der EU verdoppelt, in Deutschland sogar annähernd verdreifacht.
Der enorme Anstieg der Anzahl der Telearbeiter sei jedoch keineswegs der klassischen häuslichen Telearbeit zu verdanken, so die Ergebnisse einer Repräsentativbefragung von 11.800 Personen in allen EU-Ländern, der Schweiz und den USA durch die Bonner . Besonders starken Zulauf erhalten haben vielmehr die mobile Telearbeit, die Telearbeit von Selbständigen in Kleinstbüros und die Telearbeit ergänzend zur Tätigkeit im Büro beim Arbeitgeber (supplementäre Telearbeit).
Laut Telearbeitsforscher Norbert Kordey spiegelt sich hierbei die schnelle Verbreitung neuer Techniken wieder, wie z.B. eMail oder Notebooks mit Internetanschluss. Nach seiner Einschätzung zeigen die aktuellen empirica-Zahlen, dass die Unternehmen zwar zusehends ihre Computersysteme für den Fernzugriff durch Beschäftigte (remote access) öffnen, aber weiterhin zögern, Mitarbeitern zu gestatten, ganze Tage von zu Hause zu arbeiten. Die Diffusion der Technik vollziehe sich schneller, als die Führungsstile in den Unternehmen sich anpassen können. Deshalb gebe es heute zwar viele Telearbeitsplätze im technischen Sinn, aber relativ wenig abhängige Beschäftigte, die mindestens einen vollen Tag pro Woche zu Hause arbeiten.
08.10.2002 – Zahl der deutschen Internet-Nutzer bleibt stabil
01.10.2002 – Ausgaben für SCM & Co steigen langsam aber stetig
27.09.2002 – Wireless bei Unternehmen hoch im Kurs
17.07.2002 – Internet-Sicherheit: Unternehmen überschätzen sich
29.04.2002 – Portale werden zum kritischen Wettbewerbsfaktor
Mehr News | Spotlights zum Thema ‚Business-to-Employee‘



