Grundig: Alles wird versteigert

09.10.2003 – Die komplette Fernsehproduktion der insolventen Grundig Austria GmbH wird über ein Präsenz- und Online-Auktionshaus verwertet.

Die komplette Fernsehproduktion der insolventen Grundig Austria GmbH wird über ein Präsenz- und Online-Auktionshaus verwertet.

Zunächst geht es für die beauftragte darum, im so genannten freien Verkaufsformat, einen Käufer für die gesamte Fertigung bzw. für komplette Produktlinien zu suchen. Das Angebot ist groß: Schließlich betrieb Grundig Austria eine der modernsten und größten Produktionsstätten für Fernseher in Europa mit einer Produktionskapazität für 2,4 Millionen Geräte im Jahr. Die zum Verkauf stehenden Anlagen auf einer Produktionsfläche von 37.100 Quadratmetern umfassen die Fertigungsstrecken zum Herstellen von Fernsehgehäusen, entsprechende Lackierstrassen, Anlagen zur Montage von zugelieferten Bildschirmröhren, die Herstellung und Bestückung von Leiterplatten, die manuelle Bestückung der Fernseh-Chassis mit elektronischen Bauteilen bis hin zur Endmontage, Qualitätskontrolle und der Verpackung der Fernsehgeräte.

Alle Anlagen, die bis Mitte November nicht verkauft sind, werden in einer weltweit im Internet übertragenden Webcast-Auktion versteigert. In diesem Auktionsformat können sich Bieter im Vorfeld bei dem zur GoIndustry-Gruppe gehörenden Auktionshaus Karner & Co. bzw. GoIndustry registrieren lassen, um am Tag der Auktion über das Internet mit zu bieten. Die Auktion ist für den 4. – 6. Dezember in Wien angesetzt und wird in Echtzeit im Internet übertragen, so dass sowohl Bieter im Saal als auch Internetbieter ihre Gebote platzieren können.

 


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