10.10.2002 – Emotionale Bindungen lassen sich über eMail-Newsletter weitaus wirkungsvoller als über Websites erzielen, sagen die Usability-Experten aus dem Hause Jakob Nielsen.
Emotionale Bindungen lassen sich über eMail-Newsletter weitaus wirkungsvoller als über Websites erzielen, sagen die Usability-Experten aus dem Hause Jakob Nielsen.
Newsletter haben eine persönliche Note, da sie im Eingangspostfach des Benutzers ankommen und für diesen dann ständig präsent sind. Dagegen greifen Nutzer nur kurz auf Websites zu, wenn sie bestimmte Informationen benötigen. Während einerseits der positive emotionale Aspekt von Newslettern zu einer Bindung zwischen Nutzer und Unternehmen führen, kann andererseits ein schlecht gemachter Newsletter die Beziehung stärker beschädigen als eine schlechte Website, weiß Jakob Nielsen, Mitbegründer und -inhaber der .
Um die Wirkung von eMail-Newsletter auf die Beziehung der Abonnenten zu Unternehmen zu ermitteln, wurde im Test beobachtet, wie Newsletter bestellt und wieder abbestellt wurden. Die Testpersonen wurden gebeten, jeden Newsletter nach den folgenden Kriterien zu beurteilen: Leicht lesbar, interessante Information, gut geschrieben, gut gestaltet, verständlicher Inhalt, allgemeine Zufriedenheit.
Die Untersuchung erbrachte die folgenden Ergebnisse und Schlussfolgerungen:
Newsletter sollten das Leben erleichtern
Newsletter sollten so gestaltet sein, dass sie ein schnelles Durchlesen fördern
Der Bestellvorgang sollte schnell und einfach ablaufen
Das Abbestellen eines Newsletters sollte schnell und unkompliziert möglich sein
Der aktuelle Marketing-Erfolg gut gestalteter und gut nutzbarer eMail-Newsletter wird jedoch durch Spam-Mails gefährdet. Legitim versendete eMails kämpfen gegen Spam, und vielleicht gewinnt letztendlich der Spam, meint Jakob Nielsen. Wir haben in unserer Studie festgestellt, dass die Angst vor Spam und anderen unerwünschten eMails die Benutzer davon abhalten, mit dem Bestellvorgang von Newslettern rational umzugehen. Deshalb haben wir uns vor allem bemüht, den Unternehmen verschiedene Methoden aufzuzeigen, wie sie ihre Newsletter von Spam deutlich abheben können. Äußerst hilfreich ist z. B. die Vermeidung von Begriffen wie kostenlos und Kredit in der Betreffzeile.
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