14.10.2008 – Am Marketing-Horizont ist seit kurzem die virtuelle Generation oder auch Generation V aufgetaucht. Ihre speziellen Bedürfnisse zu befriedigen müsse Ziel der Unternehmen werden, so US-Marktforscher.
Am Marketing-Horizont ist seit kurzem die virtuelle Generation oder auch Generation V aufgetaucht. Ihre speziellen Bedürfnisse zu befriedigen müsse Ziel der Unternehmen werden, so US-Marktforscher.
Laut dem US-Marktforschungsunternehmen werden bis zum Jahr 2010 mehr als 60 Prozent der 1000 Unternehmen aus der Liste des US-Wirtschaftsmagazins Fortune aktiv an einem Web 2.0-Projekt teilnehmen oder selbst eines bereitstellen. Das hohe Interesse der Unternehmen am Web 2.0 führen die Forscher dabei auf die Existenz einer neuen Generation von Nutzern zurück, der Generation V.
Die Generation V definiere sich, so Gartner, nicht über Alter, Geschlecht oder demographische Faktoren, sondern über die digitalen Aktivitäten des Nutzers. Eine gute Kenntnis des Internets, eine hohe Akzeptanz virtueller Inhalte und eine Präferenz für digitale Medienkanäle zeichnen ein Mitglied dieser neuen Generation aus. Web 2.0-Projekte von Unternehmen können von diesen speziellen Eigenschaften profitieren, nur müsse das Angebot stimmen. Gartner sieht ebenfalls für 2010 den Fehlschlag von über 50 Prozent aller unternehmensinitiierten Web 2.0-Projekte voraus. Unternehmen und Media-Planer sollten sich daher genauestens über die Risiken und Erfordernisse solcher Projekte informieren und versuchen, ein tieferes Verständnis für die Generation V zu gewinnen.
Den hohen Profit aus Web 2.0-Angeboten sollten sich Unternehmen, allen Unwägbarkeiten zum Trotz, keinesfalls entgehen lassen, unterstreicht Adam Sarner von Gartner. Die Möglichkeiten, mit Kunden und Nutzern online ins Gespräch zu kommen, deren freiwillig zur Verfügung gestellte Daten und Anregungen für die strategische Marketing-Planung zu verwenden und das Unternehmen stärker auf den Kunden als Mittelpunkt auszurichten, sind einfach zu verlockend und profitabel.
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