14.10.2008 – Gegenüber traditioneller text- und bildbasierter Online-Werbung müssen Video-Anzeigen offenbar noch aufholen, so eine US-Marktforschungsagentur. Marketer sollten auch die hohen Kosten nicht unterschätzen.
Gegenüber traditioneller text- und bildbasierter Online-Werbung müssen Video-Anzeigen offenbar noch aufholen, so eine US-Marktforschungsagentur. Marketer sollten auch die hohen Kosten nicht unterschätzen.
Online-Video-Werbung scheint, bezogen auf die Nutzerakzeptanz, noch nicht das durchschlagend erfolgreiche Werbemedium geworden zu sein. Dies fand das auf die Auswertung von Kundenmeinungen spezialisierte US-Unternehmen in einer breit angelegten Befragung heraus. Allen überwiegend positiven Prognosen zum Trotz zeigten sich nur elf Prozent der befragten 14.000 Nutzer von Online-Video-Werbung angetan und klickten gern auf entsprechende Werbeangebote.
Traditionelle textbasierte Anzeigen kamen auf den überraschenden Wert von 25 Prozent, gefolgt von Bannerwerbung mit 20 Prozent und Top-Bannerwerbung mit 12 Prozent. Die Altergruppe der 25-34jährigen zeigte darüber hinaus keine besondere Affinität zu Videowerbung, lediglich die unter-25jährigen würden sich verstärkt für Bewegtbild-Inhalte interessieren. Die deutlich kostengünstigere text- und bildbasierte Online-Werbung sei also nach wie vor sehr attraktiv, so Jonathan Levitt von iPerceptions.
Ein interessanter Aspekt sei, laut den Analysten, die Einkommensstruktur der Werbezielgruppen. So verdienen 40 Prozent der Nutzer, die auf Werbeanzeigen klicken, weniger als 50.000 US-Dollar pro Jahr, lediglich 15 Prozent der werbeaffinen Nutzer verdiene mehr als 150.000 US-Dollar. Noch stärker zeigt sich dieser Effekt bei Video-Anzeigen: 49 Prozent der Video-Betrachter verdienen hier weniger als 50.000 US-Dollar im Jahr, während nur 13 Prozent auf über 150.000 US-Dollar Jahreseinkommen kommen. Die Rechnung, mit teuren Anzeigeformen eine solventere Kundschaft zu ködern, geht also nur bedingt auf.
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