15.10.2008 – eBooks, Online-Buchhandel und Verlage: Auf der Frankfurter Buchmesse wurde eine Branchenumfrage zum Thema Digitalisierung in der Buchbranche durchgeführt.
eBooks, Online-Buchhandel und Verlage: Auf der Frankfurter Buchmesse wurde eine Branchenumfrage zum Thema Digitalisierung in der Buchbranche durchgeführt.
Unter dem Oberbegriff Wohin führt die Digitalisierung in der Buchbranche? wurde auf der diesjährigen eine Umfrage unter circa tausend Fachleuten der Buchbranche aus rund 30 Ländern durchgeführt. Einhellig bezeichneten die Befragten dabei den Online-Handel mit Büchern als die wichtigste Entwicklung der letzten 60 Jahre. Über 70 Prozent der befragten Branchenprofis gaben an, sie fühlten sich für die digitalen Herausforderungen der Zukunft gerüstet, 14 Prozent der Befragten sehen allerdings auch den Beruf des Verlegers vom Aussterben bedroht.
Neben den Verbrauchern, die schnell und einfach Bücher im Internet kaufen wollen, stellen eCommerce-Schwergewichte wie Amazon und Google, nach einmütiger Ansicht der Händler, den Motor der weltweiten Digitalisierung im Buchhandel dar. Beim Thema eBooks gehen die Meinungen hingegen weit auseinander: Während 40 Prozent der Umfrageteilnehmer erwarten, dass der Absatz von digitalen Inhalten den traditioneller Bücher bereits im Jahr 2018 überflügeln wird, sind ein Drittel der Branchenprofis der Überzeugung, dass diese Situation niemals eintreten wird. 60 Prozent der Fachleute erwarten, auch in fünf Jahren herkömmliche Bücher nach wie vor marktbeherrschend sind. Nur sieben Prozent halten es für möglich, dass eBooks bis zum Jahr 2013 zu einer Haupteinkommensquelle werden könnten, bei eReadern sind es sogar nur zwei Prozent.
Gefragt nach den digitalen Herausforderungen der Zukunft, sahen die Experten in vier Bereichen großen Gesprächsbedarf: 28 Prozent sehen Copyright-Probleme, 22 Prozent fordern Regelungen für das Management von digitalen Rechten (DRM), 21 Prozent möchten über Standardformate wie epub diskutieren, das Thema Preisbindung sähen 16 Prozent der Befragten gerne auf der Tagesordnung. Handlungs- und Gesprächsbedarf besteht auch für 26 Prozent der Befragten beim Thema Marktforschung und der Beherrschung und Entwicklung neuer Geschäftsmodelle; 22 Prozent möchten gern neue Kooperationen und Geschäftspartnerschaften eingehen. Die Entwicklung und Bereitstellung der technischen Infrastruktur für den digitalen Buchhandel wurde von 20 Prozent der Befragten ganz nach oben auf die Tagesordnung gesetzt.
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