17.10.2008 – Junge Menschen forschen gerne im Internet nach Informationen über sich selbst. Doch auch für Unternehmer und Berufsanfänger lohnt sich ein regelmäßiger Blick in den Online-Spiegel.
Junge Menschen forschen gerne im Internet nach Informationen über sich selbst. Doch auch für Unternehmer und Berufsanfänger lohnt sich ein regelmäßiger Blick in den Online-Spiegel.
Jeder dritte Deutsche "googelt" seinen Namen: Wie der Hightech-Verband mitteilt, haben 34 Prozent aller Deutschen schon einmal bei den Suchmaschinen-Klassikern wie Google und Yahoo oder bei speziellen Anbietern wie 123people und yasni geschaut, welche und wie viele Treffer sich im Netz zu ihrer Person finden. Da geht aus einer repräsentativen Befragung von 1.001 Bürgern für die Oktober-Ausgabe des WebMonitors hervor. Manchmal könne das "Ego-Googeln" dabei durchaus zu mehr als der Neugierbefriedigung nutzen, erklärt BITKOM Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. So sei es beispielsweise für Berufseinsteiger vor Bewerbungsgesprächen oder der Aufnahme von Geschäftskontakten wichtig zu wissen, was andere im Internet über einen erfahren könnten.
Am beliebtesten ist die Web-Recherche nach sich selbst bei jüngeren Menschen. Von den 18- bis 29-Jährigen ist bereits mehr als jeder Dritte auf die Suche nach dem eigenen Online-Ich gegangen. Bei den 30-44jährigen sind es 41 Prozent, bei den 45- bis 59jährigen immerhin noch gut ein Drittel. Bei Bürgern ab 60 Jahren interessiert sich nur jeder Zehnte für die Selbstinformationen aus dem Netz. Für Unternehmer ist das Ego-Googeln dagegen altersunabhängig, offenbar aus Gründen der Imagepflege, besonders attraktiv: 66 Prozent aller Selbstständigen prüfen das eigene Bild in der Internet-Öffentlichkeit.
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