21.10.2005 – Mit RFID-Chips ausgerüstete Medikamente sollen Fälschern ihr Handwerk erschweren. Außerdem könnten Pharma-Unternehmen von einer Effizienzsteigerung profitieren.
Mit RFID-Chips ausgerüstete Medikamente sollen Fälschern ihr Handwerk erschweren. Außerdem könnten Pharma-Unternehmen von einer Effizienzsteigerung profitieren.
Chips mit Radio-Frequency-Identification (RFID)-Tags machen in der Logistik unterschiedlichste Anwendungen denkbar und ihre enorme Bedeutung in den kommenden Jahren ist unumstritten. Dass RFID-Technik auch bei Arzneimitteln zum Einsatz kommen, ist allerdings (noch) nicht so bekannt. Nun hat ein System vorgestellt, dass die Echtheit von Medikamenten schützen und den Betrug mit Arzneifälschungen erschweren soll. Patienten könnten davon profitieren, dass mit der Technik die richtige Medikation überprüft wird. Das System arbeitet mit Chip-Etiketten, die auf der Verpackung oder direkt an den Produkten angebracht sind, wie zum Beispiel an versiegelten Ampullen.
Neben der eindeutigen Erkennung von Originalware, könnte diese Technologie auch dabei helfen Abläufe schneller durchzuführen. So weise nach Angaben von Siemens der Verpackungsprozess bis zu 50 Prozent weniger Fehler auf und dadurch ließen sich Falschlieferungen reduzieren. Die Lagerhaltungskosten würden auch sinken, da die Bestände jederzeit per Funk berührungslos kontrolliert und mit der Nachfrage abgestimmt werden könnten. Zudem werde die Qualität der Medikamente durch eine lückenlose Kühlketten-Dokumentation gesichert.
Im Prinzip können die Daten der Arzneimittel überall erfasst werden – sowohl am Produktionsstandort als auch in Krankenhäusern und Apotheken. Unmittelbar vor der Verabreichung könnte die Krankenschwester beispielsweise überprüfen, ob der Patient das richtige Medikament in der korrekten Dosierung bekommt.
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