21.10.2008 – Veränderte Nutzergewohnheiten, die Integration von Internet und Web 2.0 in Geschäftsprozesse und neue Vertriebsmodelle stellen Herausforderungen an IT-Entwickler und Software-Unternehmen.
Veränderte Nutzergewohnheiten, die Integration von Internet und Web 2.0 in Geschäftsprozesse und neue Vertriebsmodelle stellen Herausforderungen an IT-Entwickler und Software-Unternehmen.
Das US-Marktforschungsunternehmen wagt erneut einen Zukunftsausblick auf die IT-Welt von morgen. Die Experten haben dabei vier bedeutende Veränderungen ausgemacht, welche die Software-Industrie entscheidend verändern werden. So wird sich die Software der Zukunft an den Bedürfnissen des Nutzers und des Internets ausrichten müssen, neue Vertriebsmodelle wie Software-as-a-Service (SaaS) und Cloud-Computing erfordern innovative Marketing-Lösungen.
Als erste große Umwälzung wurde der Trend zu Mashup-Software-Lösungen identifiziert. Viele Unternehmen setzen nicht mehr auf komplette Neuentwicklungen, sondern kombinieren bereits existierende Lösungen zu individuellen, neuen Systemen. Dies spart Geld und Entwicklungszeit, sowohl für den Hersteller als auch für den Kunden. Dies betreffe vor allem große Anbieter von umfassenden Komplettlösungen, so die Analysten. Die zweite Herausforderung sind wachsende Nutzerbedürfnisse und eine umfassendere Web-Integration. Waren bisherige Software-Lösungen hauptsächlich auf Unternehmensinteressen ausgerichtet, soll nun der Nutzer in den Fokus genommen werden. Wann, wo und wie ein Mitarbeiter arbeitet, sollte mehr berücksichtigt werden. Die aus nutzerzentriert-entwickelter Software entstehenden, dynamischen sozialen Prozesse innerhalb des Unternehmens seien für Arbeitsklima und Zusammenarbeit sehr wertvoll.
Die dritte große Veränderung betrifft die Vertriebsmodelle. Die Experten sehen eine Revolution in Herstellung und Konsum von Software-Systemen. Künftige Lösungen werden sich dynamischer den Veränderungen innerhalb des Unternehmens anpassen können. Das Herausnehmen und Hinzufügen einzelner Features sowie systemübergreifende Zusammenarbeit müssen deutlich einfacher werden. In diese Richtung weisende Konzepte wie Cloud-Computing und SaaS müssen in die Marketing-Strategien eingebunden werden. Die vierte und letzte Umwälzung betrifft die Mega-Software-Hersteller. Diese bestimmen in der Regel nach wie vor die Systemumgebung, in denen die Software-Entwicklungen spezialisierter Software-Unternehmen arbeiten müssen. Diese Dominanz werde aber langfristig durch den zunehmenden Einsatz von Open-Source und Cloud-Computing-Systemen aufgeweicht. Bis diese Phase erreicht sei, hätten die Software-Giganten aber immer noch die größeren Ressourcen, so die Experten abschließend.
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