21.10.2008 – Kein Zeitvertreib nur für Teenager und Einzelgänger: Der durchschnittliche Videospieler von heute ist um die 30, konsumfreudig und sozial aktiv.
Kein Zeitvertreib nur für Teenager und Einzelgänger: Der durchschnittliche Videospieler von heute ist um die 30, konsumfreudig und sozial aktiv.
Nach den Ergebnissen einer Studie von IGN Interactive und bedarf das bisherige Bild vom Videospieler in der Gesellschaft einer deutlichen Überarbeitung. So ist der durchschnittliche Videospieler des Jahres 2008 um die 30, hat zu über 50 Prozent eine Familie mit Kindern und ist überdurchschnittlich konsumfreudig und sozial aktiv. Laut Adam Wright von Ipsos zeige dies, dass der Videospielemarkt die bisher geltenden Stereotypen überwunden und seine demographische Basis erheblich verbreitert habe.
Über 75 Prozent der Befragten spielen nicht allein, sondern mit Familienmitgliedern, Freunden oder im Internet. Über 47 Prozent der Befragten gaben überdies an, dass Videospielen ein schöner und zwangloser Weg der familiären Interaktion sei. Aktive Videospieler gelten darüber hinaus als überdurchschnittlich kompetent in Entertainment-Fragen; über 37 Prozent der Befragten verlassen sich bei der Bewertung von Filmen, TV-Serien und Entertainment-Neuheiten auf ihre videospielenden Familienmitglieder oder Freunde.
Das durchschnittliche Einkommen eines US-Haushaltes, in dem Videospiele gespielt werden, liegt mit etwa 79.000 US-Dollar deutlich über dem Niveau von nicht-videospielenden Haushalten mit etwa 40.000 US-Dollar. Auch die Anzahl der Erstanwender ist unter Videospieler deutlich höher. Um das neueste und beste auf dem Entertainment-Markt zu bekommen sind diese Konsumenten gern bereit, etwas mehr zu zahlen. Die Studie zeige also deutlich, so Charlie Barret von IGN, dass das Videospiel-Publikum wesentlich variantenreicher und diversifizierter sei als bisher angenommen. Marketer sollten den Videospieler als intelligenten, einflussreichen und finanzkräftigen Konsum-Entscheider also keineswegs unterschätzen.
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